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Glossar

Brute-Force-Angriff

Ein Brute-Force-Angriff ist der Versuch, ein Passwort oder einen Schlüssel durch massenhaftes automatisiertes Ausprobieren zu erraten. Angreifer testen dabei Tausende Kombinationen, bis eine passt.

Ausführliche Erklärung

Reines Durchprobieren aller Kombinationen ist nur bei kurzen Passwörtern schnell. In der Praxis arbeiten Angreifer gezielter. Wörterbuch-Angriffe probieren gängige Passwörter und Varianten wie „Sommer2026!“. Password Spraying testet ein einziges verbreitetes Passwort bei sehr vielen Konten, damit keine Kontosperre greift. Credential Stuffing nutzt Zugangsdaten aus fremden Datenlecks, in der Hoffnung, dass jemand sein Passwort mehrfach verwendet.

Typische Ziele sind alles, was aus dem Internet erreichbar ist: Microsoft-365-Anmeldungen, VPN-Zugänge, Remote-Desktop, SSH auf Servern, Login-Seiten von Webanwendungen.

Der wirksamste Schutz ist MFA, weil ein erratenes Passwort allein nicht mehr reicht. Dazu kommen lange, einzigartige Passwörter aus einem Passwort-Manager, Sperren oder Verzögerungen nach Fehlversuchen und das Blockieren von Anmeldungen aus unerwarteten Ländern per Conditional Access. Remote-Desktop gehört nicht offen ins Internet.

Visgenix: MFA und Conditional Access richtet Visgenix in der Stufe 365° von Managed Microsoft 365 ein. Im Hosting läuft CrowdSec als WAF vor den Webanwendungen.

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