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Glossar

Passkey

Ein Passkey ist ein Anmeldeverfahren ohne Passwort, das auf einem kryptografischen Schlüsselpaar beruht. Der private Schlüssel bleibt auf dem Gerät und wird per Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder PIN freigegeben.

Ausführliche Erklärung

Bei der Registrierung erzeugt das Gerät zwei Schlüssel. Der öffentliche geht an den Dienst, der private verlässt das Gerät nicht. Bei der Anmeldung schickt der Dienst eine Aufgabe, das Gerät löst sie mit dem privaten Schlüssel. Ein Passwort wird nie übertragen.

Der größte Vorteil: Passkeys sind an die Domain gebunden. Eine gefälschte Login-Seite unter einer ähnlich klingenden Adresse bekommt keine gültige Antwort. Klassisches Phishing von Zugangsdaten läuft damit ins Leere. Auch ein Datenleck beim Anbieter ist weniger schlimm, weil dort nur öffentliche Schlüssel liegen.

Technisch beruhen Passkeys auf den Standards FIDO2 und WebAuthn der FIDO Alliance und des W3C. Apple, Google und Microsoft synchronisieren Passkeys über ihre Konten zwischen Geräten. Alternativ liegt der Passkey auf einem Hardware-Schlüssel wie einem USB-Token.

Für Unternehmen zählt die Wiederherstellung. Wer das einzige Gerät verliert, braucht einen geregelten Weg zurück ins Konto, sonst landet die Anfrage beim Helpdesk, und der wird zum Einfallstor.

Visgenix: MFA und Conditional Access gehören zur Stufe 365° von Managed Microsoft 365.

Quellen

Managed Microsoft 365

Microsoft 365 sauber aufsetzen und betreiben

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