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Glossar

Business Continuity

Business Continuity bezeichnet die Fähigkeit eines Unternehmens, seine wichtigsten Geschäftsprozesse bei einer Störung weiterzuführen oder in einer festgelegten Zeit wiederherzustellen. Business Continuity Management (BCM) ist der Prozess, der das plant und regelmäßig testet.

Ausführliche Erklärung

BCM beginnt mit der Business-Impact-Analyse. Welche Prozesse bringen Umsatz oder sind gesetzlich vorgeschrieben, und wie lange darf jeder davon ausfallen? Daraus ergeben sich die Zielwerte RTO (maximale Ausfallzeit) und RPO (maximaler Datenverlust).

Business Continuity ist breiter als IT. Sie umfasst auch Ausweichstandorte, Vertretungsregeln, Lieferanten und die Kommunikation mit Kunden. Der IT-Teil heißt Disaster Recovery: die Wiederherstellung von Systemen und Daten.

Der BSI-Standard 200-4 beschreibt, wie ein BCM aufgebaut wird. Für KMU reicht oft eine schlanke Form: die fünf wichtigsten Prozesse, ihre Abhängigkeiten, ein IT-Notfallplan und ein jährlicher Test.

Ein Plan, der nie geübt wurde, trägt im Ernstfall selten. Mindestens die Wiederherstellung aus dem Backup sollte regelmäßig geprobt werden.

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