Disaster Recovery
Disaster Recovery (DR) ist die geplante Wiederherstellung von IT-Systemen und Daten nach einem schweren Ausfall, etwa durch Ransomware, Brand oder Hardwaredefekt. Ziel ist, den Betrieb in einer vorher festgelegten Zeit wieder aufzunehmen.
Ausführliche Erklärung
Zwei Kennzahlen legen fest, was ein DR-Plan leisten muss. Die RTO (Recovery Time Objective) sagt, wie lange ein System höchstens ausfallen darf. Die RPO (Recovery Point Objective) sagt, wie viele Daten höchstens verloren gehen dürfen, gemessen als Zeit seit der letzten Sicherung.
Disaster Recovery ist der technische Teil. Business Continuity regelt, wie das Unternehmen während des Ausfalls weiterarbeitet: wer wen informiert, welche Abläufe auf Papier weiterlaufen. Das BSI beschreibt das im Standard 200-4 zum Business Continuity Management.
Ein Backup ist noch kein DR-Plan. Dazu gehören die Reihenfolge der Wiederherstellung, Zugangsdaten, die ohne das ausgefallene System erreichbar sind, und Ersatzhardware oder ein Ausweichstandort. Gegen Ransomware braucht es Sicherungen, die der Angreifer nicht verschlüsseln kann: offline, räumlich getrennt oder immutable. Eine Wiederherstellung, die nie geprobt wurde, dauert im Ernstfall meist länger als geplant.
Visgenix: bietet Backup als Baustein der IT-Betreuung: AES-256-verschlüsselt, lokal und georedundant. Welche RTO und RPO für Ihre Systeme gelten, klären wir im Erstgespräch.
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