CEO-Fraud
CEO-Fraud ist eine Betrugsmasche, bei der sich Täter als Geschäftsführer oder Vorgesetzte ausgeben und Mitarbeitende zu einer dringenden, vertraulichen Überweisung bewegen. Die Anweisung kommt meist per E-Mail, zunehmend auch per Anruf oder Sprachnachricht.
Ausführliche Erklärung
Der Ablauf folgt einem Muster. Die Täter recherchieren Namen, Zuständigkeiten und Termine, etwa über die Webseite, das Handelsregister oder LinkedIn. Dann schreibt der „Chef“ an die Buchhaltung: eine vertrauliche Übernahme, eine eilige Zahlung, bitte mit niemandem darüber sprechen.
Die Mail kommt von einer gefälschten oder ähnlich aussehenden Adresse, etwa ihre-flrma.de statt ihre-firma.de. Oder der Täter nutzt ein echtes, zuvor gehacktes Postfach. Dann besteht jede technische Absenderprüfung.
Eine Variante ist der Rechnungsbetrug: Ein angeblicher Lieferant meldet neue Bankdaten. Die nächste echte Rechnung wird dann auf das Konto der Täter bezahlt.
Der wirksamste Schutz ist organisatorisch. Überweisungen ab einem festgelegten Betrag brauchen zwei Freigaben. Änderungen von Bankdaten werden telefonisch unter der bereits bekannten Nummer bestätigt, nie unter der Nummer aus der Mail. Technisch helfen DMARC gegen gefälschte Absender und MFA gegen übernommene Postfächer.
Visgenix: DKIM, DMARC, SPF und MFA richtet Visgenix in der Stufe 365° von Managed Microsoft 365 ein. Mitarbeiter-Schulungen gehören zur IT-Beratung Sicherheit.
IT-Sicherheit
Sicherheitslage einordnen lassen
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