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Glossar

VoIP (Voice over IP)

VoIP (Voice over IP) überträgt Telefongespräche als Datenpakete über das Internet oder das Firmennetz statt über klassische Telefonleitungen. Das übliche Protokoll dafür ist SIP.

Ausführliche Erklärung

Ein VoIP-System hat drei Teile: den SIP-Trunk des Providers, der die alte Amtsleitung ersetzt, eine Telefonanlage und die Endgeräte. Die Anlage steht im Büro oder läuft als Cloud-Dienst. Endgeräte sind Tischtelefone, Headsets am Rechner oder Apps auf dem Handy.

Microsoft Teams wird mit Teams Phone selbst zur Telefonanlage. Mitarbeitende telefonieren dann mit ihrer Durchwahl aus Teams heraus. Für Anrufe ins Telefonnetz braucht es einen Anschluss über Microsoft Calling Plans, Operator Connect oder Direct Routing.

Die Sprachqualität hängt am Netz. Schwankende Laufzeiten (Jitter) und Paketverlust machen Gespräche abgehackt. Abhilfe schaffen ein eigenes Sprach-VLAN mit Priorisierung und genug Upload am Internetanschluss.

Offene SIP-Zugänge sind ein beliebtes Ziel für Gebührenbetrug: Angreifer telefonieren nachts auf Firmenkosten zu teuren Auslandsnummern. Starke Passwörter, gesperrte Auslandsziele und eine Firewall vor der Anlage verhindern das.

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