Zum Inhalt springen
Glossar

Cloud-Migration

Bei einer Cloud-Migration werden Daten, Anwendungen oder ganze Server aus der eigenen IT oder einem Rechenzentrum in eine Cloud-Umgebung verlagert.

Ausführliche Erklärung

Eine Migration beginnt mit der Bestandsaufnahme: Welche Systeme gibt es, was hängt woran, welche Daten liegen wo? Danach entscheidet sich, wie jedes System umzieht.

Ablauf in Phasen

  1. Bestandsaufnahme der Systeme, Abhängigkeiten und Daten
  2. Strategie je System festlegen (siehe unten)
  3. Pilot mit einem unkritischen System
  4. Umzug in Etappen mit Datensicherung und Plan für den Rückweg
  5. Betrieb: Überwachung, Kosten und Updates in der neuen Umgebung regeln

Strategien

  • Unverändert verlagern (Rehost): Der Server zieht in die Cloud, wie er ist. Das geht am schnellsten, nutzt aber keine Cloud-Dienste wie verwaltete Datenbanken
  • Anpassen (Replatform): kleine Änderungen, zum Beispiel eine verwaltete Datenbank statt eines eigenen Datenbankservers
  • Ersetzen: Eine eigene Anwendung wird durch einen SaaS-Dienst abgelöst, etwa der lokale Mailserver durch Exchange Online
  • Neu bauen: Die Anwendung wird für die Cloud neu entwickelt

Typische Stolpersteine

  • Datenschutz: Standort der Daten, Auftragsverarbeitung, Zugriff durch Dritte
  • Betriebskosten, die ohne Steuerung steigen
  • Bandbreite und Latenz zu Fachsoftware, die noch lokal läuft
  • Fehlende Planung für Rückweg und Datensicherung in der neuen Umgebung

IT-Betreuung

IT-Betrieb mit festem Ansprechpartner

30 Minuten, kostenlos: Wir sehen uns an, welche Geräte, Server und Lizenzen Sie haben, und zeigen Ihnen, was wir Ihnen davon abnehmen können.

← Zurück zum Glossar