Colocation
Colocation bedeutet, dass ein Unternehmen eigene Server in einem fremden Rechenzentrum aufstellt. Der Betreiber stellt Platz im Rack, Strom, Kühlung, Netzanbindung und physische Sicherheit, Hardware und Betrieb bleiben beim Kunden.
Ausführliche Erklärung
Gemietet wird nach Platz: einzelne Höheneinheiten (HE), ein halbes oder ganzes Rack oder ein abgetrennter Käfig. Dazu kommen ein Stromkontingent und Bandbreite.
Gegenüber dem Serverraum im Büro hat das Rechenzentrum redundante Stromversorgung, Klimatisierung, Brandschutz und Zutrittskontrolle. Das alles selbst aufzubauen, rechnet sich für ein KMU kaum. Die Hardware bleibt Eigentum des Unternehmens. Das zählt bei Spezialgeräten oder strengen Vorgaben zur Datenhaltung.
Der Nachteil: Defekte Festplatten, Firmware-Updates und Hardware-Tausch bleiben Aufgabe des Kunden. Wer dafür nicht selbst ins Rechenzentrum fahren will, bucht einen Vor-Ort-Service des Betreibers, oft Remote Hands genannt.
Die Alternative ist, Hardware zu mieten statt zu kaufen, als Dedicated Server oder Root-Server. Dann kümmert sich der Anbieter auch um die Hardware.
Visgenix: vermietet Dedicated Server mit Enterprise-Hardware von HPE oder Dell im Rechenzentrum in Frankfurt am Main, mit Managed-Option und einem SLA von 99,9 %. Preise auf Anfrage.
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