Headless CMS
Ein Headless CMS ist ein Content-Management-System ohne eigene Darstellungsschicht. Redakteure pflegen Inhalte im Backend, eine Schnittstelle liefert sie an Website, App oder andere Kanäle aus, die das Layout selbst bestimmen.
Ausführliche Erklärung
Bei einem klassischen CMS sind Verwaltung und Ausgabe fest verbunden. Das System erzeugt die fertige HTML-Seite aus Themes und Plugins. Beim Headless CMS fehlt dieser „Kopf“: Die Inhalte kommen als strukturierte Daten, meist JSON, über eine REST-API oder GraphQL.
Die Vorteile: Dieselben Inhalte speisen Website, App und Kundenportal. Das Frontend lässt sich mit einem aktuellen Framework bauen und schnell ausliefern, was den Core Web Vitals hilft. Die Angriffsfläche ist kleiner, weil das Redaktionssystem nicht öffentlich erreichbar sein muss.
Die Nachteile: Ohne Entwickler geht wenig. Neue Seitentypen oder Layouts sind Code-Änderungen und keine Klicks im Theme-Editor. Eine Vorschau für Redakteure muss eigens eingerichtet werden.
Bekannte Systeme sind Strapi, Directus, Contentful und Storyblok. Die Wahl hängt daran, ob das CMS selbst gehostet werden soll, etwa aus Datenschutzgründen, oder als SaaS läuft.
Visgenix: entwickelt Web-Applikationen einschließlich CMS mit Laravel und Vue.js, nach dem API-First-Ansatz. Kleine Web-Applikationen beginnen bei 10.000 €.
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