REST-API
Eine REST-API ist eine Programmierschnittstelle, über die Anwendungen per HTTP Daten austauschen. Jede Ressource, etwa ein Kunde oder eine Bestellung, hat eine eigene URL und wird mit den Methoden GET, POST, PUT/PATCH und DELETE gelesen, angelegt, geändert oder gelöscht.
Ausführliche Erklärung
REST steht für Representational State Transfer und geht auf die Dissertation von Roy Fielding aus dem Jahr 2000 zurück. Die Daten werden meist als JSON übertragen. Jede Anfrage enthält alles, was der Server zur Bearbeitung braucht. Zwischen zwei Anfragen merkt er sich keinen Zustand.
Ein Beispiel: GET /api/kunden/42 liefert den Kunden mit der Nummer 42, POST /api/bestellungen legt eine neue Bestellung an. Der HTTP-Statuscode meldet das Ergebnis, etwa 200 für Erfolg, 404 für nicht gefunden und 401 für eine fehlende Anmeldung.
REST-APIs verbinden Systeme im Unternehmen: Shop mit Warenwirtschaft, CRM mit Buchhaltung, Website mit Headless CMS. Eine gute API ist dokumentiert, zum Beispiel nach dem OpenAPI-Standard, und versioniert, damit Änderungen bestehende Anbindungen nicht brechen.
Sicherheit gehört in die Schnittstelle: Authentifizierung per OAuth 2.0 oder Token, Rate Limiting gegen Missbrauch, Validierung jeder Eingabe und Verschlüsselung per TLS. OWASP führt neben den OWASP Top 10 eine eigene Liste für API-Risiken.
Visgenix: entwickelt REST-APIs nach dem API-First-Ansatz, mit OpenAPI-Dokumentation, OAuth- oder Token-Authentifizierung, Rate Limiting und Request-Validierung. Angebunden werden unter anderem ERP-, CRM- und Warenwirtschaftssysteme sowie Dienste wie Stripe, PayPal und Mailgun.
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