Hochverfügbarkeit
Hochverfügbarkeit (High Availability) bedeutet, dass ein System auch beim Ausfall einzelner Komponenten weiterläuft. Erreicht wird das durch Redundanz: Jede kritische Komponente ist mindestens doppelt vorhanden, und ein Ersatz übernimmt automatisch.
Ausführliche Erklärung
Verfügbarkeit wird in Prozent pro Jahr angegeben. 99,9 % erlauben rund 8,8 Stunden Ausfall im Jahr, 99,99 % nur noch etwa 53 Minuten. Jede weitere Neun kostet deutlich mehr Technik und Aufwand.
Redundanz beginnt bei der Hardware: zwei Netzteile, gespiegelte Festplatten, doppelte Stromversorgung im Rechenzentrum. Darüber liegen Cluster, in denen ein zweiter Server den Dienst übernimmt, und Load Balancer, die Anfragen auf mehrere Server verteilen. Container-Plattformen wie Kubernetes starten ausgefallene Dienste automatisch neu.
Hochverfügbarkeit ersetzt kein Backup. Löscht jemand versehentlich eine Datenbank, landet die Löschung sofort auf allen redundanten Systemen. Gegen Datenverlust hilft nur eine unabhängige Sicherung, am besten ein Immutable Backup.
Ob sich der Aufwand lohnt, zeigt eine einfache Rechnung: Was kostet eine Stunde Ausfall, und wie oft ist damit zu rechnen?
Visgenix: sichert die Verfügbarkeit im Hosting per SLA zu: 99,9 % für Webhosting, vServer, Dedicated Server und Cloud. Die Rechenzentren in Frankfurt am Main haben eine redundante Stromversorgung.
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