MDM (Mobile Device Management)
Mobile Device Management (MDM) ist die zentrale Verwaltung von Smartphones, Tablets und Notebooks über eine Software. Die IT richtet Geräte aus der Ferne ein, setzt Sicherheitsregeln durch und kann verlorene Geräte sperren oder löschen.
Ausführliche Erklärung
Ein Gerät wird einmal im MDM registriert. Danach bekommt es seine Konfiguration automatisch: E-Mail-Konto, WLAN, VPN, Pflicht zur Bildschirmsperre, Verschlüsselung und freigegebene Apps. Neue Mitarbeitende packen das Gerät aus und melden sich an.
Apple und Google haben dafür eigene Programme: Apple Business Manager und Android Zero-Touch. Geräte, die der Händler dort einträgt, landen beim ersten Start im MDM. Auch ein Zurücksetzen auf Werkseinstellungen entfernt die Verwaltung nicht.
Verbreitete Lösungen sind Microsoft Intune und Jamf, das auf Apple-Geräte spezialisiert ist.
Geht ein Handy verloren, löscht die IT es aus der Ferne. Bei privaten Geräten (BYOD) löscht sie nur die Firmendaten. Firmendaten auf einem verlorenen, ungesperrten Gerät können eine meldepflichtige Datenpanne nach DSGVO sein.
Visgenix: bindet im Managed Client iOS- und Android-Geräte per MDM ein, neben Windows- und macOS-Rechnern. Ein Mindestkontingent gibt es nicht, die Verwaltung beginnt ab einem Endgerät.
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