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Glossar

SOC (Security Operations Center)

Ein SOC (Security Operations Center) ist ein Team von Sicherheitsfachleuten, das die IT eines Unternehmens laufend auf Angriffe überwacht, Alarme bewertet und bei Vorfällen eingreift. Viele SOCs arbeiten rund um die Uhr.

Ausführliche Erklärung

Ein SOC ist in erster Linie Personal, nicht Software. Die Werkzeuge liefern Alarme: ein SIEM für Protokolldaten, EDR oder XDR für Endgeräte. Das SOC entscheidet, welcher Alarm ein echter Angriff ist, und handelt: Konto sperren, Gerät isolieren, Kunden informieren.

Die Arbeit ist meist gestaffelt. Die erste Stufe sichtet eingehende Alarme und sortiert Fehlalarme aus. Die zweite untersucht echte Vorfälle genauer. Die dritte sucht aktiv nach Angreifern, die noch keinen Alarm ausgelöst haben (Threat Hunting).

Ein eigenes SOC mit Schichtbetrieb können sich nur große Unternehmen leisten, weil für eine Besetzung rund um die Uhr mehrere Vollzeitstellen nötig sind. Der Mittelstand nutzt deshalb meist ein externes SOC als Dienstleistung (SOC as a Service), oft kombiniert mit Managed Detection and Response (MDR).

Vor der Beauftragung klären: Welche Systeme werden überwacht? Darf das SOC selbst eingreifen oder nur melden? Wie schnell reagiert es nachts? Und wer im eigenen Haus ist erreichbar, wenn es anruft?

Visgenix: Die IT-Betreuung umfasst 24/7-Monitoring aller Systeme und AV/EDR auf Endgeräten und Servern. Incident Response gehört zur IT-Beratung Sicherheit.

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