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Glossar

XDR (Extended Detection and Response)

XDR (Extended Detection and Response) ist eine Sicherheitslösung, die Daten aus Endgeräten, E-Mail, Identitäten, Cloud-Diensten und Netzwerk zusammenführt, um Angriffe über diese Grenzen hinweg zu erkennen und automatisch einzudämmen.

Ausführliche Erklärung

XDR ist die Erweiterung von EDR. EDR sieht nur das einzelne Gerät. XDR sieht zusätzlich, dass die verdächtige Datei per Mail kam, dass sich derselbe Benutzer kurz vorher aus dem Ausland angemeldet hat und dass danach Daten in einen Cloud-Speicher flossen. Aus drei unauffälligen Einzelereignissen wird ein erkennbarer Angriff.

Der Unterschied zum SIEM: Ein SIEM sammelt Protokolle aus beliebigen Quellen und muss mit Regeln gefüttert werden. XDR kommt meist von einem Hersteller, bringt die Erkennungslogik mit und kann direkt eingreifen, etwa ein Gerät isolieren oder ein Konto sperren.

Beispiele sind Microsoft Defender XDR, CrowdStrike Falcon, SentinelOne Singularity und Palo Alto Cortex XDR. Für Unternehmen mit Microsoft 365 liegt Defender XDR nahe, weil Teile davon in manchen Lizenzen bereits enthalten sind.

Wie bei SIEM gilt: Das Werkzeug meldet, ein Mensch muss reagieren. Ohne jemanden, der Alarme bearbeitet, bleibt der Nutzen begrenzt.

Visgenix: AV/EDR ist in jeder Stufe von Managed Client enthalten. In der Stufe 365° von Managed Microsoft 365 betreut Visgenix Microsoft Defender. Advanced Threat Protection gibt es als Zusatz ab 15 € pro Endpoint und Monat.

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