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Glossar

Terminalserver

Ein Terminalserver stellt mehreren Benutzern gleichzeitig eine Arbeitsumgebung bereit. Programme laufen auf dem Server, die Mitarbeitenden sehen und bedienen sie auf ihrem Gerät.

Ausführliche Erklärung

Unter Windows heißt die Rolle Remote Desktop Services (früher Terminal Services). Mehrere Personen melden sich gleichzeitig auf demselben Server an, jede mit eigener Sitzung. Auf dem Endgerät wird nur das Bild übertragen.

Unterschied zu VDI

Beim Terminalserver teilen sich alle Benutzer eine Windows-Installation. Bei VDI (virtuelle Desktops) bekommt jeder Benutzer eine eigene virtuelle Maschine, siehe Virtualisierung. Der Terminalserver braucht weniger Ressourcen, VDI trennt die Benutzer stärker.

Wann das sinnvoll ist

  • Fachsoftware, die eine schnelle Datenbankverbindung braucht und am Server besser läuft als an einem Außenstandort
  • Mitarbeitende an mehreren Standorten oder im Homeoffice arbeiten mit denselben Programmen
  • Programme sollen nur an einer Stelle installiert und aktualisiert werden

Lizenzen und Zugang

Neben der Server-Lizenz braucht jeder Benutzer oder jedes Gerät eine Remote-Desktop-Zugriffslizenz (RDS-CAL). Die Leistung muss zur Zahl der gleichzeitigen Sitzungen passen.

Der Zugang gehört hinter VPN oder Gateway mit MFA, siehe Remote Desktop.

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