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Glossar

Credential Stuffing

Beim Credential Stuffing probieren Angreifer automatisiert Zugangsdaten aus früheren Datenlecks bei anderen Diensten aus, weil viele Menschen dasselbe Passwort mehrfach verwenden.

Ausführliche Erklärung

Aus Datenlecks entstehen Listen mit sehr vielen Kombinationen aus E-Mail-Adresse und Passwort. Bots testen sie gegen Anmeldeseiten von Microsoft 365, Online-Shops oder VPN-Portalen. Jeder Treffer ist ein übernommenes Konto.

Unterschied zum Brute-Force-Angriff

Ein Brute-Force-Angriff rät Passwörter systematisch. Credential Stuffing nutzt Passwörter, die schon einmal echt waren, und hat dadurch eine viel höhere Trefferquote.

Schutz

  • Mehrfaktor-Authentifizierung auf allen Firmenkonten, siehe MFA
  • Für jedes Konto ein eigenes Passwort, am einfachsten mit einem Passwort-Manager
  • Anmeldeversuche begrenzen und auffällige Anmeldungen (neue Länder, Massenversuche) melden lassen
  • Alte Anmeldeprotokolle wie Legacy-Authentifizierung in Microsoft 365 abschalten

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