Zum Inhalt springen
Glossar

Honeypot

Ein Honeypot ist ein absichtlich angreifbar wirkendes Scheinsystem im Netz, das Angreifer anzieht, um ihre Methoden zu beobachten oder sie frühzeitig zu erkennen.

Ausführliche Erklärung

Ein Honeypot hat keinen produktiven Nutzen. Jeder Zugriff darauf ist deshalb verdächtig, und genau das macht ihn nützlich: Es gibt kaum Fehlalarme.

Formen

  • Scheinserver: ein scheinbar echter Server oder Dienst im Netz
  • Köderdaten (Honeytoken): falsche Zugangsdaten, Dateien oder Datenbankeinträge, deren Nutzung sofort meldet, dass jemand sie gestohlen hat
  • Forschungs-Honeypot: sammelt Angriffsmuster, etwa im offenen Internet

Einordnung

Im Unternehmen ergänzen Honeypots die Überwachung durch SIEM und EDR. Sie müssen sauber vom Produktivnetz getrennt sein, sonst werden sie selbst zum Einfallstor. Für kleine Umgebungen lohnt sich meist erst die Grundausstattung aus Patches, MFA und Backup.

IT-Betreuung

IT-Betrieb mit festem Ansprechpartner

30 Minuten, kostenlos: Wir sehen uns an, welche Geräte, Server und Lizenzen Sie haben, und zeigen Ihnen, was wir Ihnen davon abnehmen können.

← Zurück zum Glossar