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Glossar

ISMS (Informationssicherheits-Managementsystem)

Ein ISMS (Informationssicherheits-Managementsystem) ist das Regelwerk, mit dem ein Unternehmen Informationssicherheit plant, umsetzt, prüft und verbessert. Es legt Verantwortlichkeiten, Risiken, Maßnahmen und Kontrollen schriftlich fest.

Ausführliche Erklärung

Ein ISMS ist keine Software. Es ist ein Managementprozess: Die Geschäftsführung beschließt eine Sicherheitsleitlinie, benennt Verantwortliche und stellt Budget bereit. Danach folgt ein fester Kreislauf aus Planen, Umsetzen, Prüfen und Verbessern.

Kern ist die Risikoanalyse. Welche Informationen sind wichtig, welche Bedrohungen gibt es, welcher Schaden entsteht bei Verlust? Daraus folgen die Maßnahmen, etwa MFA, ein Backup-Konzept, eine saubere Rechtevergabe oder ein IT-Notfallplan.

Die bekannteste Norm ist ISO/IEC 27001. Die Fassung von 2022 enthält im Anhang A 93 Maßnahmen. Alternativ lässt sich ein ISMS nach dem IT-Grundschutz des BSI aufbauen. Beide Wege sind zertifizierbar.

Auch ohne Zertifikat lohnt sich ein ISMS. Es beantwortet die Sicherheitsfragen von Kunden, Auftraggebern und Versicherern mit einem Dokument statt mit Einzelnachweisen. Einrichtungen, die unter NIS2 fallen, müssen Risikomanagement-Maßnahmen ohnehin umsetzen und dokumentieren.

Visgenix: berät im Bereich Sicherheit & DSGVO mit Security Audits, Zero-Trust-Konzepten und Mitarbeiter-Schulungen. Visgenix selbst ist nicht nach ISO 27001 zertifiziert. Das Hosting läuft in ISO-zertifizierten Rechenzentren in Frankfurt am Main.

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