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Softwareentwicklung

Freelancer, Agentur oder interner Entwickler im Vergleich

Beim Vergleich von Freelancer, Agentur und internem Entwickler ist der Tagessatz der einfache Teil. Die eigentliche Entscheidung fällt nach dem Go-Live. Dann braucht es jemanden, der die Abhängigkeiten aktuell hält und erreichbar ist, wenn die Anwendung um 22 Uhr ausfällt. Und es braucht eine Antwort darauf, wo das Wissen bleibt, wenn die Person geht.

Bünyamin Pollin9 Min LesezeitVeröffentlicht 20.08.2026Aktualisiert 11.10.2026

Schnellurteil

Alle drei Wege bauen funktionierende Software. Sie unterscheiden sich darin, wer nach dem Launch verantwortlich ist und wie viel Risiko an einer einzelnen Person hängt. Für einen abgegrenzten Auftrag mit klarem Ende ist ein Freelancer meist der schnellste und günstigste Weg. Wenn ein System dauerhaft laufen muss, entscheidet die Frage der Vertretung.

  • Abgegrenzter Auftrag, klares Ende, kein Dauerbetrieb:Freelancer
  • Spezialwissen für einige Wochen, Team baut selbst weiter:Freelancer
  • Software ist das Kerngeschäft, tägliche Änderungen am Produkt:Interner Entwickler
  • System muss dauerhaft laufen, Ausfall kostet Umsatz:Agentur oder Dienstleister mit Wartungsvertrag
  • Interne Entwicklung vorhanden, aber ohne Bereitschaft und Vertretung:Intern plus externer Betrieb

Die Unterschiede im Überblick

Reihenfolge der Spalten: alphabetisch (Agentur vor Freelancer vor Interner Entwickler), bewusst ohne Rangfolge

  • Startgeschwindigkeit

    Agentur / Dienstleister

    Meist Vorlauf durch Angebot, Vertrag und Team-Planung

    Freelancer

    Am schnellsten, oft innerhalb weniger Tage startklar

    Interner Entwickler

    Am langsamsten, Recruiting dauert Monate

  • Kostenmodell

    Agentur / Dienstleister

    Projektbudget plus Wartungsvertrag, planbar

    Freelancer

    Tagessatz nach Aufwand, meist unter dem Tagessatz eines Dienstleisters

    Interner Entwickler

    Fixes Gehalt, unabhängig von der Auslastung

  • Kosten bei Leerlauf

    Agentur / Dienstleister

    Fallen weg, wenn kein Auftrag läuft

    Freelancer

    Fallen weg, wenn kein Auftrag läuft

    Interner Entwickler

    Laufen weiter, auch wenn gerade nichts zu bauen ist

  • Direkter Draht

    Agentur / Dienstleister

    Fester Ansprechpartner, abhängig von der Organisation

    Freelancer

    Direkt zur Person, die den Code schreibt

    Interner Entwickler

    Im Haus, jederzeit ansprechbar

  • Wissen über Ihr Geschäft

    Agentur / Dienstleister

    Wird über die Zusammenarbeit aufgebaut

    Freelancer

    Wird für die Dauer des Auftrags aufgebaut

    Interner Entwickler

    Am tiefsten, wächst mit jeder Woche im Haus

  • Breite des Stacks

    Agentur / Dienstleister

    Mehrere Rollen: Entwicklung, Betrieb, Sicherheit

    Freelancer

    Oft sehr tiefe Spezialisierung in einem Bereich

    Interner Entwickler

    Abhängig von der einen Person, die Sie eingestellt haben

  • Vertretung bei Urlaub und Krankheit

    Agentur / Dienstleister

    Team übernimmt, kein Stillstand

    Freelancer

    Vertretung nur, wenn vertraglich geregelt, sonst pausiert der Auftrag

    Interner Entwickler

    Keine Vertretung, sofern niemand sonst den Code kennt

  • Verfügbarkeit nach dem Go-Live

    Agentur / Dienstleister

    Vertraglich zugesichert, solange der Vertrag läuft

    Freelancer

    Abhängig davon, ob gerade ein anderer Auftrag läuft

    Interner Entwickler

    Im Rahmen der Arbeitszeit, außerhalb nur mit Bereitschaftsregelung

  • Reaktionszeit bei Störungen

    Agentur / Dienstleister

    Bei Visgenix vertraglich nach SLA-Stufe: von 8 Geschäftsstunden (Basic) bis 30 Minuten bei kritischen Störungen (Enterprise)

    Freelancer

    Ohne Wartungsvertrag keine Zusage

    Interner Entwickler

    Keine formale Zusage, hängt an Anwesenheit

  • Updates und Sicherheits-Patches

    Agentur / Dienstleister

    Teil des Wartungsvertrags, planbar terminiert

    Freelancer

    Nur wenn separat beauftragt und der Freelancer verfügbar ist

    Interner Entwickler

    Konkurriert mit dem Tagesgeschäft, bleibt oft liegen

  • Code-Eigentum

    Agentur / Dienstleister

    Regelbar, bei Visgenix gehört der Quellcode Ihnen laut Vertrag

    Freelancer

    Regelbar, sollte im Vertrag stehen

    Interner Entwickler

    Automatisch beim Arbeitgeber

  • Dokumentation und Übergabe

    Agentur / Dienstleister

    Als Liefergegenstand vereinbar

    Freelancer

    Muss beauftragt werden, sonst entsteht sie oft nicht

    Interner Entwickler

    Entsteht selten von allein, weil das Wissen im Kopf reicht

  • Risiko beim Abgang

    Agentur / Dienstleister

    Wissen liegt beim Team, nicht bei einer Person

    Freelancer

    Nächster Auftrag kann die Verfügbarkeit beenden

    Interner Entwickler

    Kündigung nimmt das Systemwissen mit

  • Datenschutz

    Agentur / Dienstleister

    AV-Vertrag nach Art. 28 DSGVO, bei Visgenix Standard

    Freelancer

    Ob ein AV-Vertrag erforderlich ist, hängt davon ab, ob personenbezogene Daten im Auftrag verarbeitet werden. Keine Rechtsberatung.

    Interner Entwickler

    Innerhalb des Unternehmens, kein AV-Vertrag erforderlich

Vergleich von Agentur, Freelancer und interner Anstellung nach Start, Kosten, Vertretung, Betrieb und Code-Eigentum. Aussagen mit „meist“, „oft“ und „typisch“ beruhen auf Erfahrung von Visgenix, keine Marktstudie. Einzelne Anbieter weichen ab.
KriteriumUnser AngebotAgentur / DienstleisterTeam mit VertragFreelancerEinzelperson auf AuftragInterner EntwicklerFeste Anstellung
Startgeschwindigkeit

Meist Vorlauf durch Angebot, Vertrag und Team-Planung

Am schnellsten, oft innerhalb weniger Tage startklar

Am langsamsten, Recruiting dauert Monate

Kostenmodell

Projektbudget plus Wartungsvertrag, planbar

Tagessatz nach Aufwand, meist unter dem Tagessatz eines Dienstleisters

Fixes Gehalt, unabhängig von der Auslastung

Kosten bei Leerlauf

Fallen weg, wenn kein Auftrag läuft

Fallen weg, wenn kein Auftrag läuft

Laufen weiter, auch wenn gerade nichts zu bauen ist

Direkter Draht

Fester Ansprechpartner, abhängig von der Organisation

Direkt zur Person, die den Code schreibt

Im Haus, jederzeit ansprechbar

Wissen über Ihr Geschäft

Wird über die Zusammenarbeit aufgebaut

Wird für die Dauer des Auftrags aufgebaut

Am tiefsten, wächst mit jeder Woche im Haus

Breite des Stacks

Mehrere Rollen: Entwicklung, Betrieb, Sicherheit

Oft sehr tiefe Spezialisierung in einem Bereich

Abhängig von der einen Person, die Sie eingestellt haben

Vertretung bei Urlaub und Krankheit

Team übernimmt, kein Stillstand

Vertretung nur, wenn vertraglich geregelt, sonst pausiert der Auftrag

Keine Vertretung, sofern niemand sonst den Code kennt

Verfügbarkeit nach dem Go-Live

Vertraglich zugesichert, solange der Vertrag läuft

Abhängig davon, ob gerade ein anderer Auftrag läuft

Im Rahmen der Arbeitszeit, außerhalb nur mit Bereitschaftsregelung

Reaktionszeit bei Störungen

Bei Visgenix vertraglich nach SLA-Stufe: von 8 Geschäftsstunden (Basic) bis 30 Minuten bei kritischen Störungen (Enterprise)

Ohne Wartungsvertrag keine Zusage

Keine formale Zusage, hängt an Anwesenheit

Updates und Sicherheits-Patches

Teil des Wartungsvertrags, planbar terminiert

Nur wenn separat beauftragt und der Freelancer verfügbar ist

Konkurriert mit dem Tagesgeschäft, bleibt oft liegen

Code-Eigentum

Regelbar, bei Visgenix gehört der Quellcode Ihnen laut Vertrag

Regelbar, sollte im Vertrag stehen

Automatisch beim Arbeitgeber

Dokumentation und Übergabe

Als Liefergegenstand vereinbar

Muss beauftragt werden, sonst entsteht sie oft nicht

Entsteht selten von allein, weil das Wissen im Kopf reicht

Risiko beim Abgang

Wissen liegt beim Team, nicht bei einer Person

Nächster Auftrag kann die Verfügbarkeit beenden

Kündigung nimmt das Systemwissen mit

Datenschutz

AV-Vertrag nach Art. 28 DSGVO, bei Visgenix Standard

Ob ein AV-Vertrag erforderlich ist, hängt davon ab, ob personenbezogene Daten im Auftrag verarbeitet werden. Keine Rechtsberatung.

Innerhalb des Unternehmens, kein AV-Vertrag erforderlich

Was nach dem Go-Live zählt

Angebote lassen sich vergleichen. Ein Tagessatz, ein Projektbudget und ein Jahresgehalt lassen sich in einer Tabelle nebeneinanderstellen. Eine solche Gegenüberstellung erfasst aber nur die Entwicklungsphase. Software ist kein Möbelstück, das nach der Lieferung fertig ist. Sie besteht aus Abhängigkeiten, die veralten, aus Schnittstellen, die sich ändern, und aus einer Datenbank, die wächst.

Sechs Monate nach dem Launch geht es um Verfügbarkeit. Ein Framework meldet eine Sicherheitslücke. Ein Zahlungsanbieter stellt seine API um. Der Import bricht bei einer Datei, die es vorher so nicht gab. In diesem Moment zählt nur, wer erreichbar ist und wer den Code versteht.

Jeder Weg hat seine Berechtigung

Alle drei Wege führen zu guter Software. Für jeden gibt es Situationen, in denen er klar die beste Wahl ist. Entscheidend ist Ihre Ausgangslage.

Wann ein Freelancer die richtige Wahl ist

Freelancer haben drei handfeste Vorteile. Der Tagessatz liegt meist unter dem eines Dienstleisters, weil kein Team, kein Vertrieb und keine Bereitschaft mitfinanziert werden. Sie sprechen direkt mit der Person, die den Code schreibt. Außerdem kann ein Freelancer schnell starten, oft innerhalb einer Woche.

Hinzu kommt die Spezialisierung. Wer seit Jahren nichts anderes macht als Suchindizes, Zahlungsabwicklung oder eine bestimmte ERP-Schnittstelle, ist darin häufig besser als ein Generalist im Team. Für einen abgegrenzten Auftrag mit klarem Ende, eine Erweiterung an einem bestehenden System oder ein Vorhaben, das Ihr eigenes Team danach weiterführt, ist ein Freelancer meist der wirtschaftlichste Weg.

Die Grenze liegt darin, dass ein Freelancer eine einzelne Person ist. Eine Person kann nicht gleichzeitig im Urlaub sein und Ihr System patchen. Wer einen Freelancer für den Dauerbetrieb einplant, sollte die Verfügbarkeit vertraglich festhalten, sonst steht sie nirgends.

Wann eine feste Anstellung die richtige Wahl ist

Ein interner Entwickler kennt nach einem Jahr den Code. Er kennt außerdem die Menschen, die damit arbeiten, und die Gründe, warum ein Ablauf so und nicht anders aussieht. Dieses Kontextwissen lässt sich nicht einkaufen und nicht dokumentieren. Wer täglich am Produkt ändert, wer Software als Kerngeschäft betreibt und wer genug Arbeit für eine Vollzeitstelle hat, fährt mit einer Anstellung richtig.

Zum Bruttogehalt kommen Lohnnebenkosten, Arbeitsplatz, Hardware, Lizenzen und Weiterbildung. Die Höhe hängt von Region, Erfahrung und Technologie ab. Wir nennen deshalb keine pauschale Zahl. Sicher ist, dass die Kosten auch in Wochen ohne Entwicklungsbedarf weiterlaufen. Sie fallen ab dem ersten Arbeitstag an. Die Suche nach einer geeigneten Person kann dagegen Monate dauern.

Eine Stelle deckt selten den ganzen Stack ab

Frontend, Backend, Datenbank, Deployment, Monitoring und Sicherheit sind verschiedene Disziplinen. Eine einzelne Anstellung deckt oft nur einen Teil dieser Disziplinen ab. Die übrigen bleiben offen oder laufen nebenbei mit. Dort entstehen die Lücken, die später teuer werden.

Wann ein Dienstleister die richtige Wahl ist

Ein Team lohnt sich, sobald Ihr System dauerhaft laufen muss und ein Ausfall Geld kostet. Der Vorteil zeigt sich nach der Entwicklung. Updates stehen im Kalender. Eine Störung trifft auf eine zugesicherte Reaktionszeit statt auf eine Mailbox. Wenn jemand Urlaub hat, übernimmt eine Vertretung.

Für Visgenix ist Software erst fertig, wenn sie zuverlässig läuft. Darum gehören bei uns Softwareentwicklung und IT-Betreuung zusammen. Entwickelt wird mit Laravel und Vue. Auf Wunsch läuft Ihre Anwendung danach in einem ISO-zertifizierten Rechenzentrum in Frankfurt am Main, mit einer Verfügbarkeit von 99,9 Prozent. Kommt es zu einer Störung, gelten vertragliche Reaktionszeiten, je nach SLA-Stufe von 8 Geschäftsstunden bis 30 Minuten bei kritischen Störungen. So ist Ihre Anwendung auch Jahre nach dem Launch in guten Händen.

Dafür zahlen Sie einen höheren Tagessatz und schließen einen Vertrag ab. Wer nur eine Erweiterung braucht und danach nichts mehr, zahlt für eine Struktur, die er nicht nutzt. In diesem Fall ist ein Freelancer die bessere Wahl. Auch das hören Sie von uns.

Was passiert, wenn die Person geht

An diesem Punkt unterscheiden sich die drei Wege am deutlichsten. Trotzdem taucht er in keinem Angebot auf. Ein Freelancer nimmt irgendwann den nächsten Auftrag an. Das gehört zu seinem Geschäftsmodell. Ein Angestellter kündigt, wechselt oder fällt länger aus. In beiden Fällen verlässt das Systemwissen das Haus, wenn es nur in einem Kopf lag.

In einem Team verteilt sich das Wissen auf mehrere Köpfe und steht im Repository geschrieben. Genau darin liegt der Unterschied. Seit der Gründung 2023 in Frankfurt am Main hat Visgenix über 50 Projekte umgesetzt. Wer bei uns anruft, spricht mit jemandem, der Ihren Code kennt. Ihr Anliegen landet ohne Umweg bei den Menschen, die es lösen.

Übernommener Code ist kein Sonderfall

Wenn ein Freelancer oder ein interner Entwickler ein System hinterlässt, das niemand mehr versteht, ist das reparabel. Bestehende Codebasen nehmen wir auf, dokumentieren sie und bringen sie in einen Zustand, in dem sie sich wieder verlässlich betreiben lassen. Auch KI-generierten Code im Produktivbetrieb prüfen wir auf Anfrage.

Was Sie vertraglich regeln sollten

Unabhängig von Ihrer Entscheidung sollten Sie Code-Eigentum, Zugänge, Dokumentation und Datenschutz vor dem Start regeln. Diese Regelungen entscheiden später darüber, ob Sie handlungsfähig bleiben. Im Störfall ist es dafür zu spät.

  • Das Code-Eigentum sollte schriftlich geregelt sein. Beim Angestellten liegt es automatisch beim Arbeitgeber. Bei Freelancer und Dienstleister sollte es im Vertrag stehen. Bei Visgenix ist das im Vertrag geregelt: Der Quellcode geht vollständig an Sie über.
  • Der Zugang zum Repository und zur Infrastruktur sollte auf Ihren eigenen Konten liegen. Liegen die Zugänge beim Dienstleister, gehört Ihnen zwar der Code, aber Sie haben keinen Zugriff darauf.
  • Die Übergabe-Dokumentation sollte als eigener Liefergegenstand mit Abnahme vereinbart sein. Eine Dokumentation, die nicht beauftragt ist, entsteht in der Regel nicht.
  • Ob ein AV-Vertrag nach Art. 28 DSGVO erforderlich ist, hängt davon ab, ob jemand von außen personenbezogene Daten im Auftrag verarbeitet. Das gilt für den Freelancer genauso wie für die Agentur. Keine Rechtsberatung.

Kosten nach Projektgröße

Ein Tagessatz sagt wenig über die Gesamtkosten, weil er nichts über die Zahl der Tage aussagt. Deshalb rechnen wir in Projektgrößen. Erfahrungswerte aus unseren Projekten: Eine kleine Web-Applikation mit einem abgegrenzten Anwendungsfall dauert 6 bis 12 Wochen. Ein Portal, ein Dashboard oder ein Shop mit Anbindungen an ERP oder CRM braucht 4 bis 6 Monate. Komplexe Plattformen mit mehreren Mandanten brauchen länger. Der Preis hängt in jedem Fall von Umfang, Anbindungen und Funktionen ab. Mehr zu Umfang und Ablauf steht bei Web-Applikationen und für individuelle Software.

Für laufende Leistungen gilt eine Preisgarantie von 12 Monaten.

Welcher Weg zu welchem Vorhaben passt

  1. Abgegrenzter Auftrag mit klarem Ende

    Ein Freelancer ist schnell verfügbar und hat einen günstigeren Tagessatz. Sie sprechen direkt mit der Person, die den Code schreibt. Ein Dienstleister wäre für diesen Auftrag überdimensioniert.

  2. Spezialwissen für wenige Wochen

    Für tiefe Spezialisierung rechnet sich ein Freelancer, solange Ihr Team danach selbst weiterbaut.

  3. Software ist das Produkt, tägliche Änderungen

    Ein interner Entwickler ist die beste Wahl, sobald die Auslastung eine Vollzeitstelle trägt. Das Wissen im Haus wiegt dann schwerer als jeder externe Tagessatz.

  4. System muss dauerhaft laufen, Ausfall kostet Umsatz

    Hier passt eine Agentur oder ein Dienstleister mit Wartungsvertrag. Die Reaktionszeit steht im Vertrag, die Vertretung ist im Team geregelt, Updates kommen zu festen Terminen. Ihr System läuft weiter, auch wenn jemand Urlaub hat.

  5. Interne Entwicklung vorhanden, aber ohne Bereitschaft

    Hier ergänzen sich beide Modelle. Ihr Entwickler bleibt ganz beim Produkt. Visgenix kümmert sich um Betrieb und Patches, das Monitoring läuft rund um die Uhr. Eine 24/7-Rufbereitschaft gibt es nach Vereinbarung in der SLA-Stufe Enterprise.

Häufige Fragen

  • Ist ein Freelancer nicht deutlich günstiger als eine Agentur?

    Beim Tagessatz ist ein Freelancer meistens günstiger. Das ist ein echter Vorteil. Über die Laufzeit verschiebt sich das Bild, sobald Wartung hinzukommt. Sicherheits-Updates, Framework-Upgrades und Störungsbehebung müssen dann einzeln beauftragt werden. Außerdem muss die Person gerade verfügbar sein. Für einen abgegrenzten Auftrag mit klarem Ende bleibt der Freelancer die günstigere Wahl. Für ein System im Dauerbetrieb wird die fehlende Vertretung zum Kostentreiber.

  • Ab wann lohnt sich ein fest angestellter Entwickler?

    Ein fest angestellter Entwickler lohnt sich, sobald dauerhaft genug Entwicklungsarbeit für eine Vollzeitstelle anfällt und Software zum Kerngeschäft gehört. Zwei Punkte bleiben dabei offen. Eine einzelne Stelle deckt selten Frontend, Backend, Deployment, Monitoring und Sicherheit gleichzeitig ab. Außerdem hat eine einzelne Person keine Vertretung. Viele Unternehmen kombinieren deshalb eine interne Kraft für die Produktentwicklung mit einem externen Partner für Betrieb und Erreichbarkeit.

  • Wem gehört der Code, den ein Freelancer geschrieben hat?

    Ihnen gehört, was im Vertrag geregelt ist. Ohne ausdrückliche Regelung reichen die Nutzungsrechte nur so weit, wie es der Vertragszweck verlangt (§ 31 Abs. 5 UrhG), Bearbeitung und Weitergabe bleiben dann oft beim Auftragnehmer. Bei Computerprogrammen, die Angestellte in ihren Aufgaben schreiben, liegen die Rechte dagegen beim Arbeitgeber (§ 69b UrhG). Das ist keine Rechtsberatung. Lassen Sie sich zusätzlich den Zugang zu Repository und Infrastruktur auf Ihre eigenen Konten legen. Bei Visgenix geht der Quellcode samt Dokumentation vollständig an Sie über, so wie es im Vertrag steht.

  • Können Sie ein System übernehmen, das jemand anders gebaut hat?

    Ja, die Übernahme fremder Systeme gehört bei Visgenix zum Alltag. Zuerst sichten wir die Codebasis und halten den Ist-Zustand fest. Sie erfahren, was vor der Übernahme in den Betrieb repariert werden muss. Danach läuft das System unter Wartungsvertrag mit festen Reaktionszeiten. Macht bereits KI-generierter Code im Produktivbetrieb Probleme, prüfen wir ihn auf Anfrage.

  • Was passiert, wenn wir mit Visgenix wieder aufhören wollen?

    Wenn Sie mit Visgenix aufhören, erhalten Sie Quellcode und Dokumentation, so wie es im Vertrag steht. Die Zugänge sollten von Beginn an auf Ihren Konten liegen. Entwickelt wird mit Laravel und Vue, einem verbreiteten Standard-Stack, für den Sie am Markt Nachfolger finden. WordPress und Plugin-Ketten setzen wir nicht ein. Eine technische Bindung an Visgenix entsteht so nicht. Wer bleibt, bleibt aus Überzeugung.

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