Freelancer, Agentur oder interner Entwickler im Vergleich
Beim Vergleich von Freelancer, Agentur und internem Entwickler ist der Tagessatz der einfache Teil. Die eigentliche Entscheidung fällt nach dem Go-Live. Dann braucht es jemanden, der die Abhängigkeiten aktuell hält und erreichbar ist, wenn die Anwendung um 22 Uhr ausfällt. Und es braucht eine Antwort darauf, wo das Wissen bleibt, wenn die Person geht.
Schnellurteil
Alle drei Wege bauen funktionierende Software. Sie unterscheiden sich darin, wer nach dem Launch verantwortlich ist und wie viel Risiko an einer einzelnen Person hängt. Für einen abgegrenzten Auftrag mit klarem Ende ist ein Freelancer meist der schnellste und günstigste Weg. Wenn ein System dauerhaft laufen muss, entscheidet die Frage der Vertretung.
- Abgegrenzter Auftrag, klares Ende, kein Dauerbetrieb:Freelancer
- Spezialwissen für einige Wochen, Team baut selbst weiter:Freelancer
- Software ist das Kerngeschäft, tägliche Änderungen am Produkt:Interner Entwickler
- System muss dauerhaft laufen, Ausfall kostet Umsatz:Agentur oder Dienstleister mit Wartungsvertrag
- Interne Entwicklung vorhanden, aber ohne Bereitschaft und Vertretung:Intern plus externer Betrieb
Die Unterschiede im Überblick
Reihenfolge der Spalten: alphabetisch (Agentur vor Freelancer vor Interner Entwickler), bewusst ohne Rangfolge
Startgeschwindigkeit
Agentur / Dienstleister
Meist Vorlauf durch Angebot, Vertrag und Team-Planung
Freelancer
Am schnellsten, oft innerhalb weniger Tage startklar
Interner Entwickler
Am langsamsten, Recruiting dauert Monate
Kostenmodell
Agentur / Dienstleister
Projektbudget plus Wartungsvertrag, planbar
Freelancer
Tagessatz nach Aufwand, meist unter dem Tagessatz eines Dienstleisters
Interner Entwickler
Fixes Gehalt, unabhängig von der Auslastung
Kosten bei Leerlauf
Agentur / Dienstleister
Fallen weg, wenn kein Auftrag läuft
Freelancer
Fallen weg, wenn kein Auftrag läuft
Interner Entwickler
Laufen weiter, auch wenn gerade nichts zu bauen ist
Direkter Draht
Agentur / Dienstleister
Fester Ansprechpartner, abhängig von der Organisation
Freelancer
Direkt zur Person, die den Code schreibt
Interner Entwickler
Im Haus, jederzeit ansprechbar
Wissen über Ihr Geschäft
Agentur / Dienstleister
Wird über die Zusammenarbeit aufgebaut
Freelancer
Wird für die Dauer des Auftrags aufgebaut
Interner Entwickler
Am tiefsten, wächst mit jeder Woche im Haus
Breite des Stacks
Agentur / Dienstleister
Mehrere Rollen: Entwicklung, Betrieb, Sicherheit
Freelancer
Oft sehr tiefe Spezialisierung in einem Bereich
Interner Entwickler
Abhängig von der einen Person, die Sie eingestellt haben
Vertretung bei Urlaub und Krankheit
Agentur / Dienstleister
Team übernimmt, kein Stillstand
Freelancer
Vertretung nur, wenn vertraglich geregelt, sonst pausiert der Auftrag
Interner Entwickler
Keine Vertretung, sofern niemand sonst den Code kennt
Verfügbarkeit nach dem Go-Live
Agentur / Dienstleister
Vertraglich zugesichert, solange der Vertrag läuft
Freelancer
Abhängig davon, ob gerade ein anderer Auftrag läuft
Interner Entwickler
Im Rahmen der Arbeitszeit, außerhalb nur mit Bereitschaftsregelung
Reaktionszeit bei Störungen
Agentur / Dienstleister
Bei Visgenix vertraglich nach SLA-Stufe: von 8 Geschäftsstunden (Basic) bis 30 Minuten bei kritischen Störungen (Enterprise)
Freelancer
Ohne Wartungsvertrag keine Zusage
Interner Entwickler
Keine formale Zusage, hängt an Anwesenheit
Updates und Sicherheits-Patches
Agentur / Dienstleister
Teil des Wartungsvertrags, planbar terminiert
Freelancer
Nur wenn separat beauftragt und der Freelancer verfügbar ist
Interner Entwickler
Konkurriert mit dem Tagesgeschäft, bleibt oft liegen
Code-Eigentum
Agentur / Dienstleister
Regelbar, bei Visgenix gehört der Quellcode Ihnen laut Vertrag
Freelancer
Regelbar, sollte im Vertrag stehen
Interner Entwickler
Automatisch beim Arbeitgeber
Dokumentation und Übergabe
Agentur / Dienstleister
Als Liefergegenstand vereinbar
Freelancer
Muss beauftragt werden, sonst entsteht sie oft nicht
Interner Entwickler
Entsteht selten von allein, weil das Wissen im Kopf reicht
Risiko beim Abgang
Agentur / Dienstleister
Wissen liegt beim Team, nicht bei einer Person
Freelancer
Nächster Auftrag kann die Verfügbarkeit beenden
Interner Entwickler
Kündigung nimmt das Systemwissen mit
Datenschutz
Agentur / Dienstleister
AV-Vertrag nach Art. 28 DSGVO, bei Visgenix Standard
Freelancer
Ob ein AV-Vertrag erforderlich ist, hängt davon ab, ob personenbezogene Daten im Auftrag verarbeitet werden. Keine Rechtsberatung.
Interner Entwickler
Innerhalb des Unternehmens, kein AV-Vertrag erforderlich
| Kriterium | Unser AngebotAgentur / DienstleisterTeam mit Vertrag | FreelancerEinzelperson auf Auftrag | Interner EntwicklerFeste Anstellung |
|---|---|---|---|
| Startgeschwindigkeit | Meist Vorlauf durch Angebot, Vertrag und Team-Planung | Am schnellsten, oft innerhalb weniger Tage startklar | Am langsamsten, Recruiting dauert Monate |
| Kostenmodell | Projektbudget plus Wartungsvertrag, planbar | Tagessatz nach Aufwand, meist unter dem Tagessatz eines Dienstleisters | Fixes Gehalt, unabhängig von der Auslastung |
| Kosten bei Leerlauf | Fallen weg, wenn kein Auftrag läuft | Fallen weg, wenn kein Auftrag läuft | Laufen weiter, auch wenn gerade nichts zu bauen ist |
| Direkter Draht | Fester Ansprechpartner, abhängig von der Organisation | Direkt zur Person, die den Code schreibt | Im Haus, jederzeit ansprechbar |
| Wissen über Ihr Geschäft | Wird über die Zusammenarbeit aufgebaut | Wird für die Dauer des Auftrags aufgebaut | Am tiefsten, wächst mit jeder Woche im Haus |
| Breite des Stacks | Mehrere Rollen: Entwicklung, Betrieb, Sicherheit | Oft sehr tiefe Spezialisierung in einem Bereich | Abhängig von der einen Person, die Sie eingestellt haben |
| Vertretung bei Urlaub und Krankheit | Team übernimmt, kein Stillstand | Vertretung nur, wenn vertraglich geregelt, sonst pausiert der Auftrag | Keine Vertretung, sofern niemand sonst den Code kennt |
| Verfügbarkeit nach dem Go-Live | Vertraglich zugesichert, solange der Vertrag läuft | Abhängig davon, ob gerade ein anderer Auftrag läuft | Im Rahmen der Arbeitszeit, außerhalb nur mit Bereitschaftsregelung |
| Reaktionszeit bei Störungen | Bei Visgenix vertraglich nach SLA-Stufe: von 8 Geschäftsstunden (Basic) bis 30 Minuten bei kritischen Störungen (Enterprise) | Ohne Wartungsvertrag keine Zusage | Keine formale Zusage, hängt an Anwesenheit |
| Updates und Sicherheits-Patches | Teil des Wartungsvertrags, planbar terminiert | Nur wenn separat beauftragt und der Freelancer verfügbar ist | Konkurriert mit dem Tagesgeschäft, bleibt oft liegen |
| Code-Eigentum | Regelbar, bei Visgenix gehört der Quellcode Ihnen laut Vertrag | Regelbar, sollte im Vertrag stehen | Automatisch beim Arbeitgeber |
| Dokumentation und Übergabe | Als Liefergegenstand vereinbar | Muss beauftragt werden, sonst entsteht sie oft nicht | Entsteht selten von allein, weil das Wissen im Kopf reicht |
| Risiko beim Abgang | Wissen liegt beim Team, nicht bei einer Person | Nächster Auftrag kann die Verfügbarkeit beenden | Kündigung nimmt das Systemwissen mit |
| Datenschutz | AV-Vertrag nach Art. 28 DSGVO, bei Visgenix Standard | Ob ein AV-Vertrag erforderlich ist, hängt davon ab, ob personenbezogene Daten im Auftrag verarbeitet werden. Keine Rechtsberatung. | Innerhalb des Unternehmens, kein AV-Vertrag erforderlich |
Was nach dem Go-Live zählt
Angebote lassen sich vergleichen. Ein Tagessatz, ein Projektbudget und ein Jahresgehalt lassen sich in einer Tabelle nebeneinanderstellen. Eine solche Gegenüberstellung erfasst aber nur die Entwicklungsphase. Software ist kein Möbelstück, das nach der Lieferung fertig ist. Sie besteht aus Abhängigkeiten, die veralten, aus Schnittstellen, die sich ändern, und aus einer Datenbank, die wächst.
Sechs Monate nach dem Launch geht es um Verfügbarkeit. Ein Framework meldet eine Sicherheitslücke. Ein Zahlungsanbieter stellt seine API um. Der Import bricht bei einer Datei, die es vorher so nicht gab. In diesem Moment zählt nur, wer erreichbar ist und wer den Code versteht.
Jeder Weg hat seine Berechtigung
Alle drei Wege führen zu guter Software. Für jeden gibt es Situationen, in denen er klar die beste Wahl ist. Entscheidend ist Ihre Ausgangslage.
Wann ein Freelancer die richtige Wahl ist
Freelancer haben drei handfeste Vorteile. Der Tagessatz liegt meist unter dem eines Dienstleisters, weil kein Team, kein Vertrieb und keine Bereitschaft mitfinanziert werden. Sie sprechen direkt mit der Person, die den Code schreibt. Außerdem kann ein Freelancer schnell starten, oft innerhalb einer Woche.
Hinzu kommt die Spezialisierung. Wer seit Jahren nichts anderes macht als Suchindizes, Zahlungsabwicklung oder eine bestimmte ERP-Schnittstelle, ist darin häufig besser als ein Generalist im Team. Für einen abgegrenzten Auftrag mit klarem Ende, eine Erweiterung an einem bestehenden System oder ein Vorhaben, das Ihr eigenes Team danach weiterführt, ist ein Freelancer meist der wirtschaftlichste Weg.
Die Grenze liegt darin, dass ein Freelancer eine einzelne Person ist. Eine Person kann nicht gleichzeitig im Urlaub sein und Ihr System patchen. Wer einen Freelancer für den Dauerbetrieb einplant, sollte die Verfügbarkeit vertraglich festhalten, sonst steht sie nirgends.
Wann eine feste Anstellung die richtige Wahl ist
Ein interner Entwickler kennt nach einem Jahr den Code. Er kennt außerdem die Menschen, die damit arbeiten, und die Gründe, warum ein Ablauf so und nicht anders aussieht. Dieses Kontextwissen lässt sich nicht einkaufen und nicht dokumentieren. Wer täglich am Produkt ändert, wer Software als Kerngeschäft betreibt und wer genug Arbeit für eine Vollzeitstelle hat, fährt mit einer Anstellung richtig.
Zum Bruttogehalt kommen Lohnnebenkosten, Arbeitsplatz, Hardware, Lizenzen und Weiterbildung. Die Höhe hängt von Region, Erfahrung und Technologie ab. Wir nennen deshalb keine pauschale Zahl. Sicher ist, dass die Kosten auch in Wochen ohne Entwicklungsbedarf weiterlaufen. Sie fallen ab dem ersten Arbeitstag an. Die Suche nach einer geeigneten Person kann dagegen Monate dauern.
Eine Stelle deckt selten den ganzen Stack ab
Frontend, Backend, Datenbank, Deployment, Monitoring und Sicherheit sind verschiedene Disziplinen. Eine einzelne Anstellung deckt oft nur einen Teil dieser Disziplinen ab. Die übrigen bleiben offen oder laufen nebenbei mit. Dort entstehen die Lücken, die später teuer werden.
Wann ein Dienstleister die richtige Wahl ist
Ein Team lohnt sich, sobald Ihr System dauerhaft laufen muss und ein Ausfall Geld kostet. Der Vorteil zeigt sich nach der Entwicklung. Updates stehen im Kalender. Eine Störung trifft auf eine zugesicherte Reaktionszeit statt auf eine Mailbox. Wenn jemand Urlaub hat, übernimmt eine Vertretung.
Für Visgenix ist Software erst fertig, wenn sie zuverlässig läuft. Darum gehören bei uns Softwareentwicklung und IT-Betreuung zusammen. Entwickelt wird mit Laravel und Vue. Auf Wunsch läuft Ihre Anwendung danach in einem ISO-zertifizierten Rechenzentrum in Frankfurt am Main, mit einer Verfügbarkeit von 99,9 Prozent. Kommt es zu einer Störung, gelten vertragliche Reaktionszeiten, je nach SLA-Stufe von 8 Geschäftsstunden bis 30 Minuten bei kritischen Störungen. So ist Ihre Anwendung auch Jahre nach dem Launch in guten Händen.
Dafür zahlen Sie einen höheren Tagessatz und schließen einen Vertrag ab. Wer nur eine Erweiterung braucht und danach nichts mehr, zahlt für eine Struktur, die er nicht nutzt. In diesem Fall ist ein Freelancer die bessere Wahl. Auch das hören Sie von uns.
Was passiert, wenn die Person geht
An diesem Punkt unterscheiden sich die drei Wege am deutlichsten. Trotzdem taucht er in keinem Angebot auf. Ein Freelancer nimmt irgendwann den nächsten Auftrag an. Das gehört zu seinem Geschäftsmodell. Ein Angestellter kündigt, wechselt oder fällt länger aus. In beiden Fällen verlässt das Systemwissen das Haus, wenn es nur in einem Kopf lag.
In einem Team verteilt sich das Wissen auf mehrere Köpfe und steht im Repository geschrieben. Genau darin liegt der Unterschied. Seit der Gründung 2023 in Frankfurt am Main hat Visgenix über 50 Projekte umgesetzt. Wer bei uns anruft, spricht mit jemandem, der Ihren Code kennt. Ihr Anliegen landet ohne Umweg bei den Menschen, die es lösen.
Übernommener Code ist kein Sonderfall
Wenn ein Freelancer oder ein interner Entwickler ein System hinterlässt, das niemand mehr versteht, ist das reparabel. Bestehende Codebasen nehmen wir auf, dokumentieren sie und bringen sie in einen Zustand, in dem sie sich wieder verlässlich betreiben lassen. Auch KI-generierten Code im Produktivbetrieb prüfen wir auf Anfrage.
Was Sie vertraglich regeln sollten
Unabhängig von Ihrer Entscheidung sollten Sie Code-Eigentum, Zugänge, Dokumentation und Datenschutz vor dem Start regeln. Diese Regelungen entscheiden später darüber, ob Sie handlungsfähig bleiben. Im Störfall ist es dafür zu spät.
- Das Code-Eigentum sollte schriftlich geregelt sein. Beim Angestellten liegt es automatisch beim Arbeitgeber. Bei Freelancer und Dienstleister sollte es im Vertrag stehen. Bei Visgenix ist das im Vertrag geregelt: Der Quellcode geht vollständig an Sie über.
- Der Zugang zum Repository und zur Infrastruktur sollte auf Ihren eigenen Konten liegen. Liegen die Zugänge beim Dienstleister, gehört Ihnen zwar der Code, aber Sie haben keinen Zugriff darauf.
- Die Übergabe-Dokumentation sollte als eigener Liefergegenstand mit Abnahme vereinbart sein. Eine Dokumentation, die nicht beauftragt ist, entsteht in der Regel nicht.
- Ob ein AV-Vertrag nach Art. 28 DSGVO erforderlich ist, hängt davon ab, ob jemand von außen personenbezogene Daten im Auftrag verarbeitet. Das gilt für den Freelancer genauso wie für die Agentur. Keine Rechtsberatung.
Kosten nach Projektgröße
Ein Tagessatz sagt wenig über die Gesamtkosten, weil er nichts über die Zahl der Tage aussagt. Deshalb rechnen wir in Projektgrößen. Erfahrungswerte aus unseren Projekten: Eine kleine Web-Applikation mit einem abgegrenzten Anwendungsfall dauert 6 bis 12 Wochen. Ein Portal, ein Dashboard oder ein Shop mit Anbindungen an ERP oder CRM braucht 4 bis 6 Monate. Komplexe Plattformen mit mehreren Mandanten brauchen länger. Der Preis hängt in jedem Fall von Umfang, Anbindungen und Funktionen ab. Mehr zu Umfang und Ablauf steht bei Web-Applikationen und für individuelle Software.
Für laufende Leistungen gilt eine Preisgarantie von 12 Monaten.
Welcher Weg zu welchem Vorhaben passt
Abgegrenzter Auftrag mit klarem Ende
Ein Freelancer ist schnell verfügbar und hat einen günstigeren Tagessatz. Sie sprechen direkt mit der Person, die den Code schreibt. Ein Dienstleister wäre für diesen Auftrag überdimensioniert.
Spezialwissen für wenige Wochen
Für tiefe Spezialisierung rechnet sich ein Freelancer, solange Ihr Team danach selbst weiterbaut.
Software ist das Produkt, tägliche Änderungen
Ein interner Entwickler ist die beste Wahl, sobald die Auslastung eine Vollzeitstelle trägt. Das Wissen im Haus wiegt dann schwerer als jeder externe Tagessatz.
System muss dauerhaft laufen, Ausfall kostet Umsatz
Hier passt eine Agentur oder ein Dienstleister mit Wartungsvertrag. Die Reaktionszeit steht im Vertrag, die Vertretung ist im Team geregelt, Updates kommen zu festen Terminen. Ihr System läuft weiter, auch wenn jemand Urlaub hat.
Interne Entwicklung vorhanden, aber ohne Bereitschaft
Hier ergänzen sich beide Modelle. Ihr Entwickler bleibt ganz beim Produkt. Visgenix kümmert sich um Betrieb und Patches, das Monitoring läuft rund um die Uhr. Eine 24/7-Rufbereitschaft gibt es nach Vereinbarung in der SLA-Stufe Enterprise.
Häufige Fragen
Ist ein Freelancer nicht deutlich günstiger als eine Agentur?
Beim Tagessatz ist ein Freelancer meistens günstiger. Das ist ein echter Vorteil. Über die Laufzeit verschiebt sich das Bild, sobald Wartung hinzukommt. Sicherheits-Updates, Framework-Upgrades und Störungsbehebung müssen dann einzeln beauftragt werden. Außerdem muss die Person gerade verfügbar sein. Für einen abgegrenzten Auftrag mit klarem Ende bleibt der Freelancer die günstigere Wahl. Für ein System im Dauerbetrieb wird die fehlende Vertretung zum Kostentreiber.
Ab wann lohnt sich ein fest angestellter Entwickler?
Ein fest angestellter Entwickler lohnt sich, sobald dauerhaft genug Entwicklungsarbeit für eine Vollzeitstelle anfällt und Software zum Kerngeschäft gehört. Zwei Punkte bleiben dabei offen. Eine einzelne Stelle deckt selten Frontend, Backend, Deployment, Monitoring und Sicherheit gleichzeitig ab. Außerdem hat eine einzelne Person keine Vertretung. Viele Unternehmen kombinieren deshalb eine interne Kraft für die Produktentwicklung mit einem externen Partner für Betrieb und Erreichbarkeit.
Wem gehört der Code, den ein Freelancer geschrieben hat?
Ihnen gehört, was im Vertrag geregelt ist. Ohne ausdrückliche Regelung reichen die Nutzungsrechte nur so weit, wie es der Vertragszweck verlangt (§ 31 Abs. 5 UrhG), Bearbeitung und Weitergabe bleiben dann oft beim Auftragnehmer. Bei Computerprogrammen, die Angestellte in ihren Aufgaben schreiben, liegen die Rechte dagegen beim Arbeitgeber (§ 69b UrhG). Das ist keine Rechtsberatung. Lassen Sie sich zusätzlich den Zugang zu Repository und Infrastruktur auf Ihre eigenen Konten legen. Bei Visgenix geht der Quellcode samt Dokumentation vollständig an Sie über, so wie es im Vertrag steht.
Können Sie ein System übernehmen, das jemand anders gebaut hat?
Ja, die Übernahme fremder Systeme gehört bei Visgenix zum Alltag. Zuerst sichten wir die Codebasis und halten den Ist-Zustand fest. Sie erfahren, was vor der Übernahme in den Betrieb repariert werden muss. Danach läuft das System unter Wartungsvertrag mit festen Reaktionszeiten. Macht bereits KI-generierter Code im Produktivbetrieb Probleme, prüfen wir ihn auf Anfrage.
Was passiert, wenn wir mit Visgenix wieder aufhören wollen?
Wenn Sie mit Visgenix aufhören, erhalten Sie Quellcode und Dokumentation, so wie es im Vertrag steht. Die Zugänge sollten von Beginn an auf Ihren Konten liegen. Entwickelt wird mit Laravel und Vue, einem verbreiteten Standard-Stack, für den Sie am Markt Nachfolger finden. WordPress und Plugin-Ketten setzen wir nicht ein. Eine technische Bindung an Visgenix entsteht so nicht. Wer bleibt, bleibt aus Überzeugung.