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IT-Betreuung

IT auslagern oder eigene IT-Abteilung: was sich rechnet

Eine interne IT-Vollkraft kostet in unserer Beispielrechnung etwa 80.000 bis 100.000 Euro pro Jahr, mit Lohnnebenkosten, Arbeitsplatz und Tools. Der Wert ist eine eigene Kalkulationsannahme, keine Preisliste. Ausgelagerte IT folgt dagegen Ihrem Bestand: Abgerechnet wird je Paket oder Baustein für Gerät, Server und Lizenz, dazu kommt eine SLA-Stufe Ihrer Wahl. Am Ende zählt mehr als die Summe. Es zählt, wer bei Ihnen vor Ort ist, wer Ihre Systeme kennt und wer einspringt, wenn jemand Urlaub hat oder krank ist.

Bünyamin Pollin5 Min LesezeitVeröffentlicht 30.04.2026Aktualisiert 11.10.2026

Schnellurteil

Den Ausschlag geben die Unternehmensgröße und die Komplexität Ihrer IT, weniger der Preis. Bei Standard-Setups und kleineren Teams ist ausgelagerte IT in der Regel wirtschaftlicher. Eine eigene IT-Abteilung lohnt sich erst bei einer hohen Mitarbeiterzahl mit speziellen Branchenanwendungen.

  • Faustregel: bis 30 Mitarbeitende, Standard-Setup:externer Managed-Service-Provider
  • 30 bis 150 Mitarbeitende, wachsende Komplexität:externer MSP, ggf. mit interner Teilzeit-Koordination
  • Ab 150 MA mit speziellen Branchen-Apps:Hybrid: interne Kraft plus externer Partner
  • Reine Inhouse-IT:wirtschaftlich häufig erst ab rund 250 Mitarbeitenden

Die Unterschiede im Überblick

Reihenfolge der Spalten: alphabetisch (Interne vor Visgenix)

  • Vollkosten pro Jahr

    Interne IT-Abteilung

    ca. 80.000 bis 100.000 € (eine Vollkraft inkl. Nebenkosten, Annahmen siehe Text)

    IT-Betreuung von Visgenix

    Abhängig von Endgeräten, Servern, Lizenzen, Paketen und gewählter SLA-Stufe; Preis nach Bestandsaufnahme

  • Abrechnungsmodell

    Interne IT-Abteilung

    Fixes Gehalt, unabhängig von Auslastung

    IT-Betreuung von Visgenix

    Monatlich je Paket oder Baustein pro Gerät, Server und Lizenz, skaliert mit dem Bestand. Arbeitszeit nach Aufwand (keine Pauschale)

  • Verfügbarkeit / Vertretung

    Interne IT-Abteilung

    Single Point of Failure bei Urlaub und Krankheit

    IT-Betreuung von Visgenix

    Vertretung im Team organisiert, 24/7-Rufbereitschaft nach Vereinbarung in SLA Enterprise

  • Reaktionszeit (SLA)

    Interne IT-Abteilung

    Sofort bei Anwesenheit, sonst keine Zusage

    IT-Betreuung von Visgenix

    Vertraglich je SLA-Stufe: 8 Geschäftsstunden (Basic), unter 4 h (Professional), unter 2 h (Business), kritische Störungen unter 30 Minuten (Enterprise)

  • Vor-Ort-Präsenz

    Interne IT-Abteilung

    Täglich vor Ort (klarer Vorteil)

    IT-Betreuung von Visgenix

    Remote plus Vor-Ort nach Vereinbarung

  • Haus- und Branchenwissen

    Interne IT-Abteilung

    Tief, kennt jede Eigenheit (klarer Vorteil)

    IT-Betreuung von Visgenix

    Dokumentiert, wächst über strukturiertes Onboarding

  • Wissens-Kontinuität

    Interne IT-Abteilung

    Risiko: bei Kündigung geht Wissen verloren

    IT-Betreuung von Visgenix

    Dokumentiert, bleibt im Team erhalten

  • Breite des Know-hows

    Interne IT-Abteilung

    Ein Generalist deckt alles ab

    IT-Betreuung von Visgenix

    Team mit Schwerpunkten in Security, M365, Netzwerk und Backup (Visgenix)

  • Skalierbarkeit

    Interne IT-Abteilung

    Neue Stelle bedeutet Monate Recruiting

    IT-Betreuung von Visgenix

    Neue Geräte und Lizenzen werden zum Bestand hinzugefügt

  • Tools und Lizenzen

    Interne IT-Abteilung

    Separat zu beschaffen und zu budgetieren

    IT-Betreuung von Visgenix

    Überwachung, RMM und Patch-Tools sind Teil der Leistung

Vergleich von interner IT-Abteilung und externer IT-Betreuung nach Kosten, Verfügbarkeit, Wissen und Skalierbarkeit. Kostenangaben sind Beispielrechnungen mit den im Text genannten Annahmen, keine Marktpreise. Die Schwellen nach Mitarbeiterzahl sind Erfahrungswerte von Visgenix, keine Marktstudie.
KriteriumInterne IT-AbteilungFestangestellte IT-KraftUnser AngebotIT-Betreuung von VisgenixAusgelagerter Betrieb
Vollkosten pro Jahr

ca. 80.000 bis 100.000 € (eine Vollkraft inkl. Nebenkosten, Annahmen siehe Text)

Abhängig von Endgeräten, Servern, Lizenzen, Paketen und gewählter SLA-Stufe; Preis nach Bestandsaufnahme

Abrechnungsmodell

Fixes Gehalt, unabhängig von Auslastung

Monatlich je Paket oder Baustein pro Gerät, Server und Lizenz, skaliert mit dem Bestand. Arbeitszeit nach Aufwand (keine Pauschale)

Verfügbarkeit / Vertretung

Single Point of Failure bei Urlaub und Krankheit

Vertretung im Team organisiert, 24/7-Rufbereitschaft nach Vereinbarung in SLA Enterprise

Reaktionszeit (SLA)

Sofort bei Anwesenheit, sonst keine Zusage

Vertraglich je SLA-Stufe: 8 Geschäftsstunden (Basic), unter 4 h (Professional), unter 2 h (Business), kritische Störungen unter 30 Minuten (Enterprise)

Vor-Ort-Präsenz

Täglich vor Ort (klarer Vorteil)

Remote plus Vor-Ort nach Vereinbarung

Haus- und Branchenwissen

Tief, kennt jede Eigenheit (klarer Vorteil)

Dokumentiert, wächst über strukturiertes Onboarding

Wissens-Kontinuität

Risiko: bei Kündigung geht Wissen verloren

Dokumentiert, bleibt im Team erhalten

Breite des Know-hows

Ein Generalist deckt alles ab

Team mit Schwerpunkten in Security, M365, Netzwerk und Backup (Visgenix)

Skalierbarkeit

Neue Stelle bedeutet Monate Recruiting

Neue Geräte und Lizenzen werden zum Bestand hinzugefügt

Tools und Lizenzen

Separat zu beschaffen und zu budgetieren

Überwachung, RMM und Patch-Tools sind Teil der Leistung

Was kostet eine interne IT-Abteilung wirklich?

Ein Gehalt ist schnell verglichen, die Vollkosten einer Stelle sind es nicht. Unsere Rechnung nutzt eigene Annahmen, keine amtliche Statistik: Für eine erfahrene IT-Fachkraft im Mittelstand setzen wir 60.000 bis 70.000 Euro Jahresbrutto an. Gehaltsportale nennen für Systemadministratoren im Schnitt 45.000 bis 55.000 Euro, im Frankfurter Raum und mit Berufserfahrung liegt der Wert darüber. Darauf kommen etwa 22 Prozent Lohnnebenkosten (Sozialversicherung, Umlagen), ein Arbeitsplatz mit Hardware und Lizenzen, Tools und Weiterbildung. Selten eingerechnet wird die Vertretung: Urlaub, Krankheit und Fortbildung bedeuten Wochen im Jahr ohne IT-Betreuung.

  • Jahresbrutto: 60.000 bis 70.000 € für eine erfahrene Generalistin oder einen Generalisten.
  • Lohnnebenkosten: rund 22 Prozent, also etwa 13.000 bis 15.000 €.
  • Arbeitsplatz, Hardware, Lizenzen: 5.000 bis 8.000 € pro Jahr.
  • Tools, Zertifizierungen, Weiterbildung: 3.000 bis 5.000 €.
  • Vertretungslücke: schwer zu beziffern. Ein Ausfall während des Urlaubs bleibt liegen, bis jemand zurück ist.

In Summe landet eine interne IT-Vollkraft in dieser Rechnung bei rund 80.000 bis 100.000 Euro Vollkosten pro Jahr, also grob 6.800 bis 8.200 Euro im Monat. Setzen Sie für einen fairen Vergleich Ihre eigenen Werte ein und rechnen Sie mit Vollkosten, nicht mit dem Gehalt allein.

Was kostet es, die IT auszulagern?

Ausgelagerte IT rechnet in einer anderen Einheit. Sie bezahlen keine Stelle, Sie bezahlen Ihren Bestand: Endgeräte pro Gerät, Server pro Server, Microsoft-365-Lizenzen pro Lizenz, als Paket oder Baustein, dazu eine SLA-Stufe für den Vertrag. Kommt ein Arbeitsplatz hinzu, wächst der Betrag um genau diesen einen. Arbeitszeit für Remote-Support und Störungsbehebung kommt nach Aufwand dazu. Die Monatssumme für den Betrieb kennen Sie nach einer kurzen Bestandsaufnahme.

Was im Kostenvergleich fehlt

Die IT-Betreuung übernimmt Betrieb, Überwachung, Ticketannahme und Wartung. Zwei Dinge gehören nicht dazu: tägliche Präsenz vor Ort und über Jahre gewachsenes Insiderwissen über jede Eigenheit Ihrer Systeme. Wer beides braucht, vergleicht ungleiche Leistungen.

Wo die interne IT-Abteilung klar überlegen ist

Eine interne Kraft hat einen Vorsprung, den kein Vertrag aufholt: Sie ist jeden Tag da. Sie kennt die Menschen, die Räume und die Eigenheiten, die über Jahre gewachsen sind. Hakt die Hardware, steht sie sofort am Gerät. In Branchen mit hochspezialisierten Anwendungen, die niemand sonst kennt, ist dieses Hauswissen schwer zu ersetzen. In sehr großen Organisationen wird die reine Inhouse-IT ab einer gewissen Mitarbeiterzahl auch wirtschaftlich tragfähig.

Wo eine externe IT-Abteilung überlegen ist

Mit einem externen Team hängt Ihr Betrieb an keiner einzelnen Person mehr. Eine interne Einzelkraft ist mal im Urlaub, mal krank. Kündigt sie, geht im schlimmsten Fall das gesamte Wissen über Ihre Systeme mit ihr. Ein externes Team regelt die Vertretung untereinander und hält jede Arbeit schriftlich fest. Bei Visgenix teilen sich Security, Microsoft 365, Netzwerk und Backup auf Spezialisten mit eigenem Schwerpunkt auf. So viel Tiefe in allen vier Disziplinen kann eine einzelne Generalistin kaum leisten. Ihre IT läuft weiter, auch wenn jemand fehlt.

Der Bus-Faktor wird oft unterschätzt

Fällt morgen die eine Person aus, die alle Passwörter, Verträge und Eigenheiten kennt, wird es in vielen KMU schnell unbequem. Wissen, das nur in einem Kopf liegt, ist ein Betriebsrisiko. Dokumentation macht daraus Betriebssicherheit. Ein Team, das jede Arbeit festhält, hat hier einen klaren Vorsprung.

Welches Modell zu Ihrer Unternehmensgröße passt

  1. Bis 30 Mitarbeitende

    Eine eigene Vollzeitkraft wäre in dieser Größe selten ausgelastet und meist zu teuer. Externe IT-Betreuung ist hier meist günstiger und bringt die Vertretung bei Urlaub oder Krankheit gleich mit.

  2. 30 bis 150 Mitarbeitende

    Den Betrieb übernimmt ein externer Managed Service Provider, auf Wunsch koordiniert von einer internen Teilzeitkraft. So haben Sie beides: ein vertrautes Gesicht im Haus und das Fachwissen eines Spezialistenteams.

  3. Ab 150 MA mit speziellen Branchen-Apps

    Die Spezialsoftware bleibt bei einer internen Kraft, die Ihr Haus von innen kennt. Betrieb, IT-Sicherheit und Vertretung trägt ein externer Partner. Jede Seite macht, was sie am besten kann.

  4. Ab rund 250 Mitarbeitenden

    Ab dieser Größe trägt sich eine eigene IT-Abteilung auch wirtschaftlich. Für Security und Notfälle holen sich viele trotzdem externe Spezialisten an die Seite.

Die Modelle schließen sich nicht aus

Im Mittelstand trägt am häufigsten eine hybride Lösung. Die interne Kraft hält das Tagesgeschäft zusammen und kennt das eigene Haus. Der externe Partner betreibt die Systeme, bringt Spezialwissen ein und stellt die Vertretung sicher. Zusammen ergibt das eine IT, die nicht an einer einzigen Person hängt.

Vollkosten mit Ihren Zahlen rechnen

Ihre Stelle, Ihre Zahlen: Tragen Sie Gehalt, Nebenkosten und Ausstattung Ihrer eigenen IT-Stelle ein. Die Werte aus dem Beispiel oben sind nur der Ausgangspunkt.

Annahme, bitte anpassen

Voreinstellung 61.000 €: Jobvector nennt für Systemadministration mit mehrjähriger Erfahrung 61.189 € (Durchschnitt über alle 54.796 €), Stepstone laut freelancermap 45.200 €. Im Frankfurter Raum liegt der Wert eher darüber. Eigene Annahme, keine Statistik. Quelle: Jobvector Gehaltsübersicht, Stand der Recherche Oktober 2026.

Annahme, bitte anpassen
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Annahme, bitte anpassen
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Rechenmodell, keine Zusage

Vollkosten Ihrer eigenen IT

Pro Jahr
84.920 €1 × (61.000 € × 1,2 + 6.500 € + 4.000 €)
Pro Monat
7.077 €Jahreskosten geteilt durch 12
Je Endgerät und Monat
141,53 €bei 50 betreuten Endgeräten
Wochen ohne IT-Betreuung
8Eine Vollkraft, keine Vertretung. Die Lücke ist nicht in Euro bewertet.

Die zweite Zahl fehlt hier mit Absicht.

Wie sich die Rechnung bei Visgenix zusammensetzt, sehen Sie in der Rechnungsstruktur für Ihre Umgebung.

Das Ergebnis ist ein Rechenmodell mit Ihren Annahmen, keine Zusage und kein Preis von Visgenix.

Häufige Fragen

  • Ist externe IT-Betreuung wirklich günstiger als eine eigene IT-Kraft?

    Ob externe IT-Betreuung günstiger ist als eine eigene IT-Kraft, hängt von Ihrem Bestand ab. Die Vollkosten einer internen Kraft liegen in unserer Beispielrechnung bei rund 80.000 bis 100.000 Euro pro Jahr inklusive Nebenkosten. Die IT-Betreuung richtet sich nach der Zahl Ihrer Endgeräte, Server und Lizenzen sowie den gewählten Paketen und der SLA-Stufe. Fair ist der Vergleich nur bei vergleichbarem Leistungsumfang: Tägliche Vor-Ort-Präsenz gehört im externen Modell nicht dazu.

  • Verlieren wir mit externer IT-Betreuung die Kontrolle über unsere IT?

    Nein, die Kontrolle über Ihre IT bleibt bei Ihnen. Admin-Zugriff und Eigentum an allen Systemen und Daten liegen weiter in Ihrem Haus. Visgenix arbeitet mit delegierten, auditierbaren Rechten (bei Microsoft 365 über GDAP), die Sie jederzeit einsehen und widerrufen können. Sie geben den Betrieb ab, das Steuer behalten Sie.

  • Was passiert mit unserer bestehenden IT-Kraft bei einer Auslagerung?

    Häufig wird die bestehende IT-Kraft zur internen Schnittstelle und gewinnt Zeit für Aufgaben, die echtes Wissen über Ihr Haus brauchen. Statt Routine-Tickets abzuarbeiten, koordiniert sie den externen Partner, betreut Spezial-Software und treibt Projekte voran. Routineaufgaben und Vertretung übernimmt das externe Team. Dieses Hybrid-Modell ist im Mittelstand verbreitet.

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