IT auslagern oder eigene IT-Abteilung: was sich rechnet
Eine interne IT-Vollkraft kostet in unserer Beispielrechnung etwa 80.000 bis 100.000 Euro pro Jahr, mit Lohnnebenkosten, Arbeitsplatz und Tools. Der Wert ist eine eigene Kalkulationsannahme, keine Preisliste. Ausgelagerte IT folgt dagegen Ihrem Bestand: Abgerechnet wird je Paket oder Baustein für Gerät, Server und Lizenz, dazu kommt eine SLA-Stufe Ihrer Wahl. Am Ende zählt mehr als die Summe. Es zählt, wer bei Ihnen vor Ort ist, wer Ihre Systeme kennt und wer einspringt, wenn jemand Urlaub hat oder krank ist.
Schnellurteil
Den Ausschlag geben die Unternehmensgröße und die Komplexität Ihrer IT, weniger der Preis. Bei Standard-Setups und kleineren Teams ist ausgelagerte IT in der Regel wirtschaftlicher. Eine eigene IT-Abteilung lohnt sich erst bei einer hohen Mitarbeiterzahl mit speziellen Branchenanwendungen.
- Faustregel: bis 30 Mitarbeitende, Standard-Setup:externer Managed-Service-Provider
- 30 bis 150 Mitarbeitende, wachsende Komplexität:externer MSP, ggf. mit interner Teilzeit-Koordination
- Ab 150 MA mit speziellen Branchen-Apps:Hybrid: interne Kraft plus externer Partner
- Reine Inhouse-IT:wirtschaftlich häufig erst ab rund 250 Mitarbeitenden
Die Unterschiede im Überblick
Reihenfolge der Spalten: alphabetisch (Interne vor Visgenix)
Vollkosten pro Jahr
Interne IT-Abteilung
ca. 80.000 bis 100.000 € (eine Vollkraft inkl. Nebenkosten, Annahmen siehe Text)
IT-Betreuung von Visgenix
Abhängig von Endgeräten, Servern, Lizenzen, Paketen und gewählter SLA-Stufe; Preis nach Bestandsaufnahme
Abrechnungsmodell
Interne IT-Abteilung
Fixes Gehalt, unabhängig von Auslastung
IT-Betreuung von Visgenix
Monatlich je Paket oder Baustein pro Gerät, Server und Lizenz, skaliert mit dem Bestand. Arbeitszeit nach Aufwand (keine Pauschale)
Verfügbarkeit / Vertretung
Interne IT-Abteilung
Single Point of Failure bei Urlaub und Krankheit
IT-Betreuung von Visgenix
Vertretung im Team organisiert, 24/7-Rufbereitschaft nach Vereinbarung in SLA Enterprise
Reaktionszeit (SLA)
Interne IT-Abteilung
Sofort bei Anwesenheit, sonst keine Zusage
IT-Betreuung von Visgenix
Vertraglich je SLA-Stufe: 8 Geschäftsstunden (Basic), unter 4 h (Professional), unter 2 h (Business), kritische Störungen unter 30 Minuten (Enterprise)
Vor-Ort-Präsenz
Interne IT-Abteilung
Täglich vor Ort (klarer Vorteil)
IT-Betreuung von Visgenix
Remote plus Vor-Ort nach Vereinbarung
Haus- und Branchenwissen
Interne IT-Abteilung
Tief, kennt jede Eigenheit (klarer Vorteil)
IT-Betreuung von Visgenix
Dokumentiert, wächst über strukturiertes Onboarding
Wissens-Kontinuität
Interne IT-Abteilung
Risiko: bei Kündigung geht Wissen verloren
IT-Betreuung von Visgenix
Dokumentiert, bleibt im Team erhalten
Breite des Know-hows
Interne IT-Abteilung
Ein Generalist deckt alles ab
IT-Betreuung von Visgenix
Team mit Schwerpunkten in Security, M365, Netzwerk und Backup (Visgenix)
Skalierbarkeit
Interne IT-Abteilung
Neue Stelle bedeutet Monate Recruiting
IT-Betreuung von Visgenix
Neue Geräte und Lizenzen werden zum Bestand hinzugefügt
Tools und Lizenzen
Interne IT-Abteilung
Separat zu beschaffen und zu budgetieren
IT-Betreuung von Visgenix
Überwachung, RMM und Patch-Tools sind Teil der Leistung
| Kriterium | Interne IT-AbteilungFestangestellte IT-Kraft | Unser AngebotIT-Betreuung von VisgenixAusgelagerter Betrieb |
|---|---|---|
| Vollkosten pro Jahr | ca. 80.000 bis 100.000 € (eine Vollkraft inkl. Nebenkosten, Annahmen siehe Text) | Abhängig von Endgeräten, Servern, Lizenzen, Paketen und gewählter SLA-Stufe; Preis nach Bestandsaufnahme |
| Abrechnungsmodell | Fixes Gehalt, unabhängig von Auslastung | Monatlich je Paket oder Baustein pro Gerät, Server und Lizenz, skaliert mit dem Bestand. Arbeitszeit nach Aufwand (keine Pauschale) |
| Verfügbarkeit / Vertretung | Single Point of Failure bei Urlaub und Krankheit | Vertretung im Team organisiert, 24/7-Rufbereitschaft nach Vereinbarung in SLA Enterprise |
| Reaktionszeit (SLA) | Sofort bei Anwesenheit, sonst keine Zusage | Vertraglich je SLA-Stufe: 8 Geschäftsstunden (Basic), unter 4 h (Professional), unter 2 h (Business), kritische Störungen unter 30 Minuten (Enterprise) |
| Vor-Ort-Präsenz | Täglich vor Ort (klarer Vorteil) | Remote plus Vor-Ort nach Vereinbarung |
| Haus- und Branchenwissen | Tief, kennt jede Eigenheit (klarer Vorteil) | Dokumentiert, wächst über strukturiertes Onboarding |
| Wissens-Kontinuität | Risiko: bei Kündigung geht Wissen verloren | Dokumentiert, bleibt im Team erhalten |
| Breite des Know-hows | Ein Generalist deckt alles ab | Team mit Schwerpunkten in Security, M365, Netzwerk und Backup (Visgenix) |
| Skalierbarkeit | Neue Stelle bedeutet Monate Recruiting | Neue Geräte und Lizenzen werden zum Bestand hinzugefügt |
| Tools und Lizenzen | Separat zu beschaffen und zu budgetieren | Überwachung, RMM und Patch-Tools sind Teil der Leistung |
Was kostet eine interne IT-Abteilung wirklich?
Ein Gehalt ist schnell verglichen, die Vollkosten einer Stelle sind es nicht. Unsere Rechnung nutzt eigene Annahmen, keine amtliche Statistik: Für eine erfahrene IT-Fachkraft im Mittelstand setzen wir 60.000 bis 70.000 Euro Jahresbrutto an. Gehaltsportale nennen für Systemadministratoren im Schnitt 45.000 bis 55.000 Euro, im Frankfurter Raum und mit Berufserfahrung liegt der Wert darüber. Darauf kommen etwa 22 Prozent Lohnnebenkosten (Sozialversicherung, Umlagen), ein Arbeitsplatz mit Hardware und Lizenzen, Tools und Weiterbildung. Selten eingerechnet wird die Vertretung: Urlaub, Krankheit und Fortbildung bedeuten Wochen im Jahr ohne IT-Betreuung.
- Jahresbrutto: 60.000 bis 70.000 € für eine erfahrene Generalistin oder einen Generalisten.
- Lohnnebenkosten: rund 22 Prozent, also etwa 13.000 bis 15.000 €.
- Arbeitsplatz, Hardware, Lizenzen: 5.000 bis 8.000 € pro Jahr.
- Tools, Zertifizierungen, Weiterbildung: 3.000 bis 5.000 €.
- Vertretungslücke: schwer zu beziffern. Ein Ausfall während des Urlaubs bleibt liegen, bis jemand zurück ist.
In Summe landet eine interne IT-Vollkraft in dieser Rechnung bei rund 80.000 bis 100.000 Euro Vollkosten pro Jahr, also grob 6.800 bis 8.200 Euro im Monat. Setzen Sie für einen fairen Vergleich Ihre eigenen Werte ein und rechnen Sie mit Vollkosten, nicht mit dem Gehalt allein.
Was kostet es, die IT auszulagern?
Ausgelagerte IT rechnet in einer anderen Einheit. Sie bezahlen keine Stelle, Sie bezahlen Ihren Bestand: Endgeräte pro Gerät, Server pro Server, Microsoft-365-Lizenzen pro Lizenz, als Paket oder Baustein, dazu eine SLA-Stufe für den Vertrag. Kommt ein Arbeitsplatz hinzu, wächst der Betrag um genau diesen einen. Arbeitszeit für Remote-Support und Störungsbehebung kommt nach Aufwand dazu. Die Monatssumme für den Betrieb kennen Sie nach einer kurzen Bestandsaufnahme.
Was im Kostenvergleich fehlt
Die IT-Betreuung übernimmt Betrieb, Überwachung, Ticketannahme und Wartung. Zwei Dinge gehören nicht dazu: tägliche Präsenz vor Ort und über Jahre gewachsenes Insiderwissen über jede Eigenheit Ihrer Systeme. Wer beides braucht, vergleicht ungleiche Leistungen.
Wo die interne IT-Abteilung klar überlegen ist
Eine interne Kraft hat einen Vorsprung, den kein Vertrag aufholt: Sie ist jeden Tag da. Sie kennt die Menschen, die Räume und die Eigenheiten, die über Jahre gewachsen sind. Hakt die Hardware, steht sie sofort am Gerät. In Branchen mit hochspezialisierten Anwendungen, die niemand sonst kennt, ist dieses Hauswissen schwer zu ersetzen. In sehr großen Organisationen wird die reine Inhouse-IT ab einer gewissen Mitarbeiterzahl auch wirtschaftlich tragfähig.
Wo eine externe IT-Abteilung überlegen ist
Mit einem externen Team hängt Ihr Betrieb an keiner einzelnen Person mehr. Eine interne Einzelkraft ist mal im Urlaub, mal krank. Kündigt sie, geht im schlimmsten Fall das gesamte Wissen über Ihre Systeme mit ihr. Ein externes Team regelt die Vertretung untereinander und hält jede Arbeit schriftlich fest. Bei Visgenix teilen sich Security, Microsoft 365, Netzwerk und Backup auf Spezialisten mit eigenem Schwerpunkt auf. So viel Tiefe in allen vier Disziplinen kann eine einzelne Generalistin kaum leisten. Ihre IT läuft weiter, auch wenn jemand fehlt.
Der Bus-Faktor wird oft unterschätzt
Fällt morgen die eine Person aus, die alle Passwörter, Verträge und Eigenheiten kennt, wird es in vielen KMU schnell unbequem. Wissen, das nur in einem Kopf liegt, ist ein Betriebsrisiko. Dokumentation macht daraus Betriebssicherheit. Ein Team, das jede Arbeit festhält, hat hier einen klaren Vorsprung.
Welches Modell zu Ihrer Unternehmensgröße passt
Bis 30 Mitarbeitende
Eine eigene Vollzeitkraft wäre in dieser Größe selten ausgelastet und meist zu teuer. Externe IT-Betreuung ist hier meist günstiger und bringt die Vertretung bei Urlaub oder Krankheit gleich mit.
30 bis 150 Mitarbeitende
Den Betrieb übernimmt ein externer Managed Service Provider, auf Wunsch koordiniert von einer internen Teilzeitkraft. So haben Sie beides: ein vertrautes Gesicht im Haus und das Fachwissen eines Spezialistenteams.
Ab 150 MA mit speziellen Branchen-Apps
Die Spezialsoftware bleibt bei einer internen Kraft, die Ihr Haus von innen kennt. Betrieb, IT-Sicherheit und Vertretung trägt ein externer Partner. Jede Seite macht, was sie am besten kann.
Ab rund 250 Mitarbeitenden
Ab dieser Größe trägt sich eine eigene IT-Abteilung auch wirtschaftlich. Für Security und Notfälle holen sich viele trotzdem externe Spezialisten an die Seite.
Die Modelle schließen sich nicht aus
Im Mittelstand trägt am häufigsten eine hybride Lösung. Die interne Kraft hält das Tagesgeschäft zusammen und kennt das eigene Haus. Der externe Partner betreibt die Systeme, bringt Spezialwissen ein und stellt die Vertretung sicher. Zusammen ergibt das eine IT, die nicht an einer einzigen Person hängt.
Vollkosten mit Ihren Zahlen rechnen
Ihre Stelle, Ihre Zahlen: Tragen Sie Gehalt, Nebenkosten und Ausstattung Ihrer eigenen IT-Stelle ein. Die Werte aus dem Beispiel oben sind nur der Ausgangspunkt.
Rechenmodell, keine Zusage
Vollkosten Ihrer eigenen IT
- Pro Jahr
- 84.920 €1 × (61.000 € × 1,2 + 6.500 € + 4.000 €)
- Pro Monat
- 7.077 €Jahreskosten geteilt durch 12
- Je Endgerät und Monat
- 141,53 €bei 50 betreuten Endgeräten
- Wochen ohne IT-Betreuung
- 8Eine Vollkraft, keine Vertretung. Die Lücke ist nicht in Euro bewertet.
Die zweite Zahl fehlt hier mit Absicht.
Wie sich die Rechnung bei Visgenix zusammensetzt, sehen Sie in der Rechnungsstruktur für Ihre Umgebung.
Das Ergebnis ist ein Rechenmodell mit Ihren Annahmen, keine Zusage und kein Preis von Visgenix.
Häufige Fragen
Ist externe IT-Betreuung wirklich günstiger als eine eigene IT-Kraft?
Ob externe IT-Betreuung günstiger ist als eine eigene IT-Kraft, hängt von Ihrem Bestand ab. Die Vollkosten einer internen Kraft liegen in unserer Beispielrechnung bei rund 80.000 bis 100.000 Euro pro Jahr inklusive Nebenkosten. Die IT-Betreuung richtet sich nach der Zahl Ihrer Endgeräte, Server und Lizenzen sowie den gewählten Paketen und der SLA-Stufe. Fair ist der Vergleich nur bei vergleichbarem Leistungsumfang: Tägliche Vor-Ort-Präsenz gehört im externen Modell nicht dazu.
Verlieren wir mit externer IT-Betreuung die Kontrolle über unsere IT?
Nein, die Kontrolle über Ihre IT bleibt bei Ihnen. Admin-Zugriff und Eigentum an allen Systemen und Daten liegen weiter in Ihrem Haus. Visgenix arbeitet mit delegierten, auditierbaren Rechten (bei Microsoft 365 über GDAP), die Sie jederzeit einsehen und widerrufen können. Sie geben den Betrieb ab, das Steuer behalten Sie.
Was passiert mit unserer bestehenden IT-Kraft bei einer Auslagerung?
Häufig wird die bestehende IT-Kraft zur internen Schnittstelle und gewinnt Zeit für Aufgaben, die echtes Wissen über Ihr Haus brauchen. Statt Routine-Tickets abzuarbeiten, koordiniert sie den externen Partner, betreut Spezial-Software und treibt Projekte voran. Routineaufgaben und Vertretung übernimmt das externe Team. Dieses Hybrid-Modell ist im Mittelstand verbreitet.